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Blogprojekt #52Games – Spiele im Spiel

Diese Woche ist das Thema bei #52Games „Spiele im Spiel“. Eigentlich würde ich dazu gerne mehr als einen Artikel schreiben. Ein Minigame in einem Spiel zu implementieren kann viele Gründe haben. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen, können Entwickler beispielsweise ihr Spiel als Werbefläche nutzen und andere Spiele darin einbauen.

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Blogprojekt #52 Games – Urlaubsstimmung

Endlich wieder schreiben! Nachdem ich die letzten Wochen beim Gemeinschaftsprojekt #52Games von Zockwork Orange nicht teilgenommen hatte, bin ich jetzt zu Beginn des neuen Jahres wieder mit dabei. Das Thema ist diesmal „Urlaub“. Sehr passend, denn ich komme gerade aus dem Urlaub. Ein bestimmtes Spiel kann ich allerdings nicht mit Urlaub in Verbindung bringen. Es ist eher eine „Urlaub-Collection“ an Spielen.

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vsg

TUTORIAL: EASY INSEKTENPHOBIEN ENTWICKELN!

 

titelbildZum Relaunch von Videospielgeschichten.de wurde, unter anderem, eine weitere Anekdote von mir veröffentlicht. Es handelt sich um die Geschichte, wie ich von Lands of Lore eine „kleine“ Insektenphobie bekommen habe. Trotz des schweren, schweren Traumas (oder vielleicht gerade deswegen) liebe ich trotzdem die Lands of Lore Reihe. Eine tolle Trilogie.

Wer also ein gehässiges Gemüt besitzt, wird viel Spaß mit dem Artikel haben.
Alle anderen aber hoffentlich auch.

Zum Artikel geht es hier entlang

 

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Blogprojekt #52Games – Jahrmarkt

Diese Woche ist das Thema bei #52Games „Jahrmarkt“. Grundsätzlich finde ich solche Bonus Inhalte in Videospielen schon gut. Die meisten von uns haben auf diesen Inseln der Vergnügung alle die gleichen guten Emotionen mitgenommen. Wir sind also grundsätzlich bei diesem Thema schon einmal positiv gestimmt.

Aus Entwicklersicht ist es wahrscheinlich auch immer gern gesehen einen Jahrmarkt in das Spiel zu integrieren, wenn es denn zum Spiel passt. Man kann beispielsweise Minigames einbauen. Wahrscheinlich ist es für einen Entwickler auch motivierend eine simple Spielmechanik für ein kleines Geschicklichkeitsspielchen innerhalb des großen Projektes zu implementieren. So etwas gibt einem bestimmt das Gefühl etwas erledigt zu haben. Zusätzlich bietet so eine gude alte Kirmes auch ein hervorragendes Setting für verschiedene Stimmungen in einer Geschichte. Jeder Horrorfilm, jede Geisterbahn, jeder Krimi oder Videospiel in dem ein abgeranzter Zirkus auftauchen, hat bei mir seine Wirkung. Denn was gibt es schon erschreckenderes als einen Clown?!

Okay, kleine Mädchen die aus einem Brunnen klettern aber schlimmer geht’s echt nicht!
Jahrmärkte sind also meist ein Gewinn für jedes Spiel. Egal in welcher Absicht er verwendet werden soll.

Kommen wir mal zu meiner ingame Gallus Story…
(Obacht! Der nachfolgende Text enthält Spoiler zum Spiel!)

Ich habe neulich während eines Streams genauer über die Gold Saucer von Final Fantasy7 nachgedacht.
Man könnte diesen Vergnügungspark schon fast als ein kinderfreundliches Las Vegas bezeichnen. Viele wichtige Schlüsselereignisse finden an diesem Ort statt. Das kitschige aber doch sehr schöne Date zwischen Aeris und Cloud (oder Tifa bzw. Barrett, je nachdem wie ihr euch im Spiel verhalten habt).
Barretts Hintergrundgeschichte wird aufgedeckt. Außerdem bekommen wir den blödesten Begleiter der ganzen Videospielgeschichte und natürlich Minigames… GRANDIOSE Minigames! Als Kind habe ich den Spielabschnitt in der Gold Saucer natürlich geliebt. Zwischendrin habe ich auch gerne einfach mal den Sephiroth nen guden Mann sein lassen und bin zum Snowboarden und Motorrad fahren in den Freizeitpark zurückgekehrt.

Mittlerweile ist der Zauber aber etwas verflogen.

Heute, als Erwachsener stört mich dieser gigantische Jahrmarkt im Spiel.
OH MEIN GOTT, WAS HAT ER GERADE GESCHRIEBEN?!

Ja. Für mich passt die Gold Saucer überhaupt nicht mehr in den Spielfluss hinein. Ich fühle mich davon irgendwie aus dem Spiel heraus gerissen. Die oben genannten Ereignisse sind immer noch phantastisch und sollten unbedingt stattfinden. Das Setting an diesem Punkt des Spiels passt für mich nicht so richtig zu der sonst so düsteren Welt und der Verfolgungsjagd nach Sephiroth.

caith6Der Begleiter Caith Sith ist das beste Beispiel für diese Unstimmigkeit. Ich meine, was soll dieses Ding sein? Eine Katze auf einem…Kuscheltier? Ich weiß, es ist das Finale der Fantasie aber lasst doch die crazy Charaktere in anderen Teilen vorkommen, wo sie auch hinein passen? Mir kam es so vor als wollten die Entwickler krampfhaft den Spirit der anderen FF-Teile mit einfließen lassen. Schon als Kind, kam mir dieser Charakter total fehl am Platz vor.

 

Ich erkenne die Gesellschaftskritik, die entsteht wenn man das runter gekomme Wüstendorf unterhalb der Vergnügungsstadt sieht. Ein Ort in dem alle in Armut leben und ein Dasein in der Wüste fristen müssen. Alles auf Kosten einer Spaßgesellschaft, direkt über ihnen. Die Message, dass es Spaß im Überfluss nicht auf Kosten von Anderen geben kann finde ich auch ganz gut.
Trotzdem würde mir heute ein kleinerer Jahrmarkt im Spiel besser gefallen. Es ist mir einfach too much und wirkt in das Spiel hinein gepresst. Hoffentlich ist im Remake dieser Abschnitt etwas besser eingeführt.

Mein Vorschlag:

Hier und da mal eine TV-Berichtserstattung über den Vergnügungspark in Midgar einbauen. Zimmer mit alten verdreckten Souvenirs oder einige NPCs die mir erzählen, dass sie keine Lust mehr auf die dreckige Stadt haben und lieber ihr Urlaubsgeld von Shinra dort verzocken würden. So etwas würde diesen Part im Spiel nicht nur vorteasern, es würde die Spielwelt auch lebendiger machen. Worauf sollen sich denn sonst die Bürger in dieser industriellen Welt freuen?
Auf neue Arbeitsbedingungen?
Substanzen, die einen süchtig machen?

 

Auf diese weise würde es nicht wirken wie: „BOOM, HIER IST JETZT EINE VERGNÜGUNGSSTADT WOOOOW, VERGESSEN WIR MITTEN IM GESCHEHEN, DASS WIR ETWAS ZU ERLEDIGEN HABEN!“

ff7_dateDieser Artikel ist natürlich meckern auf hohem Niveau aber ich war nach einer langjährigen Pause vom siebten Teil ziemlich überrascht, welche Wirkung dieser Jahrmarkt nun auf mich hatte. Trotz allem finde ich die Minigames in Final Fantasy 7 sehr gelungen. Das Date ist auch heute noch ein tolles Event. Cheesy aber toll! Ich mag Kitsch wenn es um Liebe geht…verliebt sein ist nun einmal kitschig und das kann auch gerne so dargestellt werden. Besser als wenn Cloud und Aeris sich im Remake Tindern würden. Bitte Square Enix, so etwas will ich auf keinen fall sehen!

 

Andere Stories über Jahrmärkte in Videospielen findet ihr gesammelt bei den Kollegen von Zockwork Orange. Klick mich!

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vsg

Videospielgeschichten 1 – Secret of Evermore und mein Gehirn

Über 20 Jahre lang bin ich jetzt schon Gelegenheitszocker. In dieser Zeit sammeln sich natürlich auch ein paar Anekdoten an. Ich habe alles auf Lager. Geschichten über Wutanfälle, freudige Eskalationen, Geschichten in denen die Realität durch Spiele beeinflusst wurde und anders herum.
Da dieser Blog hier allerdings ein anderes Thema verfolgt, möchte ich meine Geschichten und Meinungen zu Spielen gerne in Gastartikel auf anderen Blogs zum besten geben. Gastartikel machen mir unheimlich viel Spaß, da es nochmal eine viel freiere Form des Schreibens und Erzählen ist.

Ich bin sehr froh bei Videospielgeschichten einen Platz gefunden zu haben, wo Opa seine alten Pixelgeschichten von damals zum besten geben kann.

Mein erster Artikel handelt von den Verknüpfungen, die mein Gehirn zwischen Spielen und meinen Erinnerungen bastelt.
Als Beispiel dient dafür der Super Nintendo Klassiker „Secret of Evermore“.

Wenn du bock auf den Artikel hast, klick hier.
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Blogprojekt #52Games – 100 Leute haben wir gefragt: Erzählen Sie uns etwas über Dungeons.

Also vorab…

 

#52Games ist ein Feature Projekt von den Jungs und Mädels des Gaming Blogs ZockwerkOrange. Unter einem bestimmten Thema kommen wöchentlich Anekdoten von verschiedenen Bloggern zusammen. Wer sich den Beipackzettel zu diesem Projekt noch einmal ansehen möchte, kann das hier tun.

Das Thema dieser Woche ist „Unter der Erde“.

mm6titleart_wikiaMeine Assoziationskette verlief sofort in drei Schritten ab: „Unter der Erde“ => „Dungeons“ => „Might & Magic 6„.
Ein uraltes Rollenspiel, dass mit hundert billionen Sidequests und Dungeons nur so überquillt. Kaum ein Spiel konnte meinen Erkundungsdrang so lange aufrecht erhalten wie dieses Spiel. Heute könnte man M&M6 am ehesten mit The Witcher3 oder Skyrim vergleichen. Der Unterschied dabei ist, dass es statt eines einzelnen Helden, eine Gruppe von vier Charakteren gibt. In einem Misch aus klassischer Ego Perspektive und Dungeon Crawler bewegt man die Gruppe durch eine komplett freie Welt. Wenn man sich Screenshots von M&M6 ansieht, denkt man evtl. gleich an die starre alte Bewegungsart, in denen man für jeden einzelnen Schritt einen Pfeil-Button drücken musste. Hier jedoch bewegt man sich ähnlich wie in einem Shooter und diese Möglichkeit war damals in Rollenspielen nicht selbstverständlich. 

Ähnlich wie zum Beispiel bei Skyrim, gibt es irgendwo dazwischen auch eine Hauptstory aber ich könnte jetzt nicht einmal mehr sagen worum es dort ging… es war bestimmt irgendwas mit Drachen oder so.

Naja, dass entscheidende an dem Spiel ist allerdings, wie einem das Sidequest-Grinden schmackhaft gemacht wird. Da der Spieler quasi als Söldnergruppe unterwegs ist, ist es vollkommen normal an Türen zu klopfen und den Menschen seine Hilfe anzubieten. Ansonsten spielt man in Rollenspielen meist den hochgelobten Helden. Ratten in einem Keller erschlagen? Okay aber nur bis die Mainquest weiter geht!

 

Skelletor in einem klassischen Dungeon
Skelletor in einem klassischen Dungeon

Direkt zum Start des Spiels ist es einem Möglich in andere Länder zu reisen aber die Monster, Banditen und andere Halunken zeigen einem sehr schnell, wo die eigene Grenze ist. Das erkunden der Welt und die Adrenalinstöße in den Dungeons fühlen sich ein bisschen nach Dark Souls oder Gothic an. Alles ist erkundbar aber der Spieler muss sich langsam herantasten und kann nicht einfach mal quer durchs Land rennen.

Oft bin ich tatsächlich einfach blind umher gereist und habe von Monstern bewohnte Höhlen und alte Burgen durchsucht, in denen sich religöse Kultisten oder halsabschneidende Lümmel herumgetrieben haben. Meist wurde ich dann doch direkt an der Eingangstür umgehauen und konnte den alten Spielstand wieder laden. Respawn an einem Checkpoint gab es damals noch nicht. Tot ist tot. Wenn man gestorben ist, musste man das letzte Savegame laden und alles was zwischen Savegame und dem Tot erspielt wurde, war weg.

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Looten & Leveln bist das Inventar platzt!

Wer an Open World Spielen Spaß hat und mit relativ alter aber schöner Grafik klar kommt, wird mit Might and Magic 6 definitiv seinen Spaß haben. Während ich den Artikel jetzt geschrieben habe würde ich mir das gute alte Stück gerne wieder installieren… wenn ich wüsste wo die CD hingekommen ist.

 

Eldergames Mixed Reality 02

Relaunch für Spielhallen und Freizeitgestaltung dank Virtual Reality?

Virtual Reality wird langsam Realität. Das versteht auch jeder, der nicht sonderlich viel mit dem Internet am Hut hat. Aus diesem Grund schießen momentan immer mehr Virtual-Hardware Projekte aus dem Boden. VR-Erlebnisse sollen schließlich perfekt werden. Die meisten Projekte sind allerdings niemals für den Hausgebrauch geeignet. Kommen im Zuge der neuen Simulationsmöglichkeiten etwa auch wieder Spielehallen zum Vorschein? Welche Freizeitbeschäftigungen könnten von Mixed-Reality zusätzlich beeinflusst werden?

Als ich mir gerade die Zeit damit vertrieben habe das Netz nach News über Virtual Reality zu durchstöbern, sind mir die ständig irgendwelche Laufbänder, Plastikgewehre oder sonstige „Spielstationen“ unter gekommen. Letzteres sieht eher aus wie eine Sexschaukeln oder Nasa-Übungssitze für Astronauten.

Wer kauft sich denn sowas?

Und als ich mich ein bisschen verstört durch den Dschungel von Präsentationsvideos klickte. Wenn man bedenkt, dass es momentan mehr Demos als Spiele für Virtual Reality und Augmented Reality gibt. Achterbahnfahrten, Flugsimulationen, Autorennen und andere Adrenalin-Actions machen bestimmt spaß, wenn der Stuhl sich synchron zum Spiel bewegt aber seien wir mal ehrlich. Sowas macht uns zwei- dreimal Spaß und dann würden wir es nie wieder benutzen.

Es ist wie bei Kindern und Spielzeug. Die Verpackung und Werbespots begeistern und man MUSS dieses Dingsda unbedingt haben! Nach zwei Wochen würdigt man dem Gerät nicht mal mehr einen Blick. Dann doch lieber wieder mit Brille und Controller auf die gemütliche Couch.

 


 

Was wäre wenn diese Geräte überhaupt nicht für das Wohnzimmer oder Kinderzimmer entworfen werden? Erlebnisse machen ohnehin in einer Gruppe viel mehr Spaß. Stellt euch mal Virtual- und Augmented Reality in allen Freizeitbeschäftigungen vor? Alles hätte einen Hauch von alten Spielehallen, in denen früher Arcade Games gezockt wurden.

Leider bin ich etwas zu jung, um diesen Trend miterlebt zu haben. Doch diese großen Hardware Features wären doch eine ideale Sache, um dieses Feeling vom gemeinsamen zocken wieder aufleben zu lassen? Eine Schnittstelle und Treffpunkt, um beide Welten zu vereinen.

Laser Tag, Kletterhallen, Trampolin-Funparks, Golfplätze. All diese Freizeitgestaltungen könnten ihr eigenes Konzept durch Virtual Reality oder Augmented Reality revolutionieren.

Wem würde es denn nicht gefallen Lasertag mit Freunden oder Arbeitskollegen zu zocken und dabei in einem Battlefield, Tron oder Quake3 Setting herum zu rennen?

Nun, zugegeben. Ich hätte keine Lust möglichst genaue Kriegsszenarien zu spielen. Für mich wäre eine Doom-Splatter Version unterhaltsamer, weil sie mir zwar Adrenalin durch die Adern jagen würde aber trotzdem weit genug von der Realität weg ist.

Ubisoft plant bereits seinen eigenen Freizeitpark. Die Themen für die Attraktionen sind dabei natürlich ihre Spiele. Könnten neben klassischen Fahrgeschäften vielleicht einige Virtual Reality Features darin enthalten sein? Sonderlich viel konnte ich bis dato leider noch nicht zu diesem Projekt finden.

 

Ein Freizeitpark mit Far Cry, Might and Magic und Assassin`s Creed Karusells? Kann man machen. Quelle: gentside.de
Ein Freizeitpark mit Far Cry, Might and Magic und Assassin`s Creed Karusells? Kann man machen.
Quelle: gentside.de

Wer wäre besser für eine Rückkehr der alten Spielehallen geeignet als ein Spiele Entwickler? Gerade im Siegeszug von VR und AR. Heutzutage bewerben Entwickler ihre Spiele auf allen möglichen Varianten.

Blizzard macht einen hochqualitativen Kino Blockbuster über World of Warcraft. The Witcher wurde von einem Buch, zu einer Spielereihe, was den Anstoß für weitere Bücher gab (Und derzeit wird ebenfalls an einem Film gearbeitet).

 


 

Diese Idee einmal weiter gesponnen, könnte sogar die „Erlebnis Gastronomie“ auf ein komplett neues Level gehoben werden…

„Ein Café, indem ich mir mit Freunden eine dieser Möchtegern coolen Brillen aufsetzte? Ne danke!“ Aber denken wir mal daran, wie zu Beginn der Internet Cafés jeder behauptete: „Sowas läuft nicht! Die Menschen sitzen hier, um miteinander zu reden. Nicht um auf ihren Bildschirm zu starren.“ Wie wäre es denn, wenn du mit deinem Freund oder deiner Freundin dich auf ein Käffchen triffst aber ihr bestimmt die Location?

Dein Bekannter möchte dir die neuen Urlaubsbilder zeigen? Kein Problem. Im VR-Café werden Bilder und Videos hochgeladen. Zack, du bist mitten drin!

… also zumindest in meinem Kopf geht das so einfach.

Oder aber eure Lieblingsbar langweilt euch? Ihr braucht mal einen Tapetenwechsel aber euer Freundeskreis ist schon ziemlich gut mit dem Chef und dem Personal befreundet? Kein Thema. Mit einer VR-Brille könnt ihr euch ein Theme aussuchen.

Großstadt Ausblick auf einem Wolkenkrater in New York?
Kein Problem.
Ländliches Bauernhaus mit einer alten Mühle am Fluss?
Kein Problem.
Livecams gibt es doch jetzt schon in so gut wie jeder Stadt.

Mit solchen Gedankengängen beschäftige ich mich ziemlich gerne. Einerseits bin ich begeistert von den Möglichkeiten, die durch diese Technologien entstehen können. Im nächsten Moment mache ich mir darüber sorgen. Wir könnten alle enden, wie die dicken, verblödeten Fettis in „Wallee – Der Letzte räumt die Erde auf“. Die Gesellschaftskritik in diesem Film ist schon recht zutreffend. Vor allem ist diese Zukunft gar nicht mal so weit weg!

 

Unsere Zukunft? Ach, warum denn nicht. Quelle:hubspot.net
Unsere Zukunft? Ach, warum denn nicht.
Quelle:hubspot.net

OS Profil

Otter Space – „Ich mag die Otten!“

Lange ist es her, dass ich euch einen AppSnack vorgeschlagen habe. Ich muss zugeben, dass ich mich auch derzeit kaum mit Apps auseinander setze. Trotzdem würde ich gerne ab und zu ein paar App Empfehlungen raus hauen. Deswegen habe ich die Kategorie AppSnack jetzt mit etwas Verbunden, dass mir auch sehr wichtig ist. Studenten- oder Einsteigerprojekte. „Otter Space“ nennt sich die App. Es ist das Erstlingswerk einer Studentengruppe aus Köln.

Ich bin immer wieder erstaunt, was Studenten während ihres Studiums auf die Beine stellen können.

Dabei ist es mir egal, ob sie ein gut aussehendes Spiel fertig stellen, etwas das Spaß macht oder einfach einen Spielelement aus einem Genre nehmen und es auf raffinierte weiße neu interpretieren. Jedes Studentenprojekt, was ich bisher sehen konnte, lies mich eine innerliche Verbeugung machen.

Natürlich bin ich leicht zu beeindrucken da ich absolut keine Ahnung von dem Arbeitsalltag eines Spieleentwicklers habe und mir nur ungefähr vorstellen kann, was alles dazu gehört die Idee eines Spiels, bis zu einem fertigen Projekt, in die Tat umsetzen.

Ideen hat jeder aber wer seine eigene Zeichnung auch baut, verdient Lob.


 

So, wie auch die Studentengruppe hinter der App Otter Space. Otter/Outer Space… versteht ihr?! …smart! Das Grüppchen von rund 15 Leuten hat für ihr Studium eine App gebastelt, indem ihr in 3 Versuche bekommt, so viele kleine Minispiele wie möglich zu bestehen. Habt ihr eure 3 Leben verspielt, wird ein Highscore berechnet. So simple wie es klingt, so gut ist es auch.

Wer das Spiel Wario Ware gespielt hat, wird das Prinzip schon kennen. Mit dem Unterschied, dass Wario Ware einfach nur hektisch und aggressiv macht.

OS Gameplay 3In einem Durchlauf von verschiedenen, bekannten Spielen, wie zum Beispiel eine Version des „Hau den Lukas“ mit Aliens und dem Otter oder in einer Angry Birds Version, begleitet ihr das Tierchen durch verschiedene Level. Dabei werden die einzelnen Spiele immer schneller und somit schwerer zu bestehen.

Die Level werden random vom Spiel selbst ausgesucht. Ihr könnt euch also nicht selbst auf ein bestimmtes Minigame konzentrieren und dieses meistern. Um einen möglichst hohen Highscore zu sammeln, müsst ihr in allen Games gut werden.

OS Gameplay 2Und obwohl das Spielprinzip einen eigentlich dazu veranlasst, sein Handy gegen die Wand zu werfen, wandelt die SouthPark ähnliche Grafik, der Soundtrack und der Otter an sich, die hektischen Vibes während des Spielens in positive Energie, ohne dabei albern zu werden.

Der Soundtrack zum Game ist zwar ein richtiger Ohrwurm und steuert auch sehr gut die Stimmung während des zockens, allerdings sollte an dieser Stelle mehr Abwechslung hinzugefügt werden.


Alles in Allem ein sehr spaßiges Spiel für Zwischendurch. Mit Zwischendurch meine ich diese Momente, in denen ihr zum 1000x eure WhatsApp oder Facebook App checkt, obwohl ihr genau wisst, dass sich in den letzten 2 Sekunden wahrscheinlich nicht so viel getan haben kann. Spielt stattdessen einfach mal kurz eine Runde Otter Space. Momentan befindet sich Otter Space noch in einer Betaphase (siehe auch das Erstellungsdatum meines Artikels). In Zukunft soll man mit Freunden eine Bestenliste führen können. Wahrscheinlich wird auch die Musik etwas Abwechslungsreicher gestaltet werden oder mehr Minigames hinzugefügt usw. Man kann also immer wieder mal nach einem Update anzocken.

 

Den Playstore Link findet ihr hier: OtterSpace

Desinfo

Lyrischer Sprühschiss

Heute mal etwas anderes…

 

Sometimes I ThinkEs ist wieder Wochenende und ich bin hoch motiviert etwas zu schreiben! Leider ist in den letzten Tagen nichts in der Games-Branche passiert, worüber ich mich ausgiebig informieren möchte. Eigentlich ist einiges passiert. Viele News wären auch erwähnenswert aber ich tue es nicht. Warum? Nun, es ist so…

Oft schreibe ich in einem ersten Durchgang einfach einen Fließtext meiner Gedanken runter. Dadurch bekomme ich den Kopf frei. Anschließend schreibe ich dann fokussiert an einem richtigen Artikel.

In der Regel haben diese Texte keinen Sinn oder Anliegen. Sie sind quasi gebloggte Selbsgespräche oder lyrischer Sprühschiss.

Ich komme gerade von meinem Zweitjob in der Gastronomie. Frisch geduscht und voller Elan, bin ich bereit ein paar Zeilen zu schreiben… aber worüber? Die News der letzten Tage waren zwar nice to know aber ich habe nichts gelesen, worüber ich jetzt lyrisch philosophieren möchte.

Heute präsentiere ich euch einfach mal dieses sinnlose Geschwätz. Wenn ihr bis jetzt den Verdacht hattet: „Ulai, der holt heute aber extrem aus, um auf den Punkt zu kommen„, dann muss ich euch leider enttäuschen. Es wird keinen Punkt geben.

Alternativ könnte ich natürlich auch noch an zwei älteren Artikel weiter schreiben, die etwas mehr Recherche benötigen, damit auch etwas sinnvolles dabei raus kommt.

Aber ich tippe lieber die wirren Gedankenfetzen aus meinem Alltag herunter.
Warum finde ich eigentlich immer nur Kleingeld auf der Straße und keine Scheine?
Der Pullover, den ich zuhause am liebsten trage ist aus Wolle gestrickt und kratzt… warum trage ich den am liebsten?
Ich hasse es wenn ich vergesse, wofür meine WordPress Plugins gut sind und wann war noch mal die Hochphase der Mayas?

 

Obacht! Ich darf mich nicht komplett den Wirren Gedankengängen hingeben. Im Anschluss an diesen Text möchte ich noch etwas sinnvolles schreiben!


Desinfo


Dieser Text ist reine Aktionslust, ohne Inhalt. In diesem Artikel gibt es null Mehrwert für euch. Es ist vielleicht nicht mal unterhaltsam (zumindest für euch). Ihr habt wahrscheinlich einfach ein paar Minuten eurer Lebenszeit verschwendet. Ich für mein Teil, klopfe mir auf die Schulter, weil ich wieder produktiv an meinen Blog gearbeitet habe und geh jetzt zocken und genieße mein restliches Wochenende.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

 

Profi

2016 kann kommen!

So. Das war also schonwieder ein Jahr. Es wird Zeit eine abgedroschene Phrase auszupacken, denn eventuell liegt es daran, dass ich älter werde aber die Zeit verging dieses Jahr wirklich nochmal schneller als sonst… Also wirklich jetzt! Ein Teil des Jahres lag der Blog leider sehr brach und hier hatte sich nichts getan. Das ist zwar nicht so gesund für einen Blog aber hey, ich mach halt einfach was ich will und das ist gut so.

Quelle: forkintheroadblog.com
Quelle: forkintheroadblog.com

Artikel schreiben und über die Themen ausgiebig recherchieren macht mir unheimlich Spaß aber leider gibt es da ja noch ein privates und ein berufliches Leben. Ihr kennt das, Miete und Rechnungen zahlen ist ja schon ekelhaft aber dafür muss ich auch noch etwas tun! Frechheit!

Trotzdem sind dieses Jahr viele tolle Sachen in meinem kleinen „Schreiberkosmos“ passiert. Ich habe einige interessante Menschen und ihre Projekte kennengelernt.

Dann habe ich mich auch endlich mal in die Welt der Podcasts reingefuchst und mir angeschaut, was ich alles dafür brauche, wie ich ihn am besten verbreite und was man alles so wissen sollte als Podcaster. Ich freue mich sehr auf dieses Projekt, besonders da mir ein fertiger Plan vorliegt und ich schon einige Gäste habe, die auf ihre Termine zum Quatschen warten. Hach das wird mir Spaß machen… achso! Euch hoffentlich auch.

Ich habe mir auch sehr viel Gedanken über den bisherigen Verlauf des Blogs gemacht. Ein Jahr hat das kleine Projekt jetzt schon hinter sich und ich habe mir ganz oft die Frage gestellt: „Verfolge ich noch die anfängliche Idee meines Blogs?“

Und ich muss sagen: „Joa, eigentlich schon“.

Ich bin sogar der Meinung, es nimmt gerade momentan mehr Gestalt an als je zuvor. Ich möchte einerseits für mich selbst schreiben und mir Wissen wirklich verinnerlichen. Nicht dieses: „Oh! Ich lese jetzt mal diese 5-Zeilen lange News und vergesse bis zum Mittag wieder alles was ich morgens gelesen habe“.

Meiner Meinung nach, werde ich nur gut auf einem Gebiet, wenn ich mich auch intensiv damit auseinander setze.

Und mein Thema ist die Gamesbranche. Ich halte mich nicht für einen Fachjournalisten, um Gottes willen!
Dafür ist nicht nur meine Schreibe viel zu schlecht, ich kenne mich auch noch lange nicht gut genug aus.

Aber das macht überhaupt nichts. Ich informiere mich und schreibe meine Meinung darüber runter, als würde ich mit einem Freund über das Thema reden. Leider juckt es halt keinen in meinem echten Umfeld, wenn große Spiele Konzerne ein paar Millionen in eSport investieren oder wenn ich von der Zukunft des VR rede.

Deswegen schreibe ich es hier auf und stelle es in die Welt. Interessierte Menschen gibt es mehr als genug.

Ich suche mit diesem Blog den Dialog mit der Gamesbranche und möchte gleichzeitig auch ein Leitfaden für andere Laien sein und genau das war die Ursprüngliche Idee von RandomSpieler.

Ich bin ganz zufrieden damit und gehe hoch motiviert ins neue Jahr. Viele Ideen kreisen in meinem Kopf aber ob die auch realisierbar sind, steht auf einem anderen Blatt.
Manchmal braucht es auch einfach seine Zeit, bis die Idee bereit ist umgesetzt zu werden. Solange ich aber dafür sorge, dass mir der Spaß an der Sache nicht verloren geht, wird das Konzept immer weiter verfeinert und ausgebaut.

Ob ich dabei nun ein Fachmann für die Gamesbranche werde oder nicht, sei mal dahingestellt. Darauf kommt es mir auch überhaupt nicht mehr so wirklich an. Ich finde es gut der neugierige Typ zu sein, der sich nicht so richtig auskennt. Damit habe ich schließlich auch einen Wiedererkennungswert in der Szene (Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln).
Profi


Und jetzt zum Schluss nochmal ein komplett Ironie freies „Dankeschön“ an jeden Leser, der den Blog verfolgt, auch wenn es nur hin und wieder ist (Ich weiß, dass lässt sich jetzt vielleicht lesen wie wenn es Mariah Carry sagt).
Vereinzelt haben mich Leute bei Facebook oder Twitter angeschrieben und mir digital auf die Schulter geklopft. Es ist echt ein komisch/gutes Gefühl. Das ist nicht so als ob mich jemand für ein selbst gekochtes Essen lobt oder wenn ich sonst mal irgendwas unerwartet gut mache. Wenn Menschen meine Texte loben bedeutet mir das sehr viel mehr und ich glaube jeder kennt dieses Gefühl. Dafür möchte ich ein ehrliches „Danke“ zurückgeben.

Jetzt ist aber auch gut!
2016 wird SUPER!
2016 wird mehr geschrieben! 2016 kommen Podcasts!
2016 arbeite ich an meiner Grammatik!

Und jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr !!!