Eldergames Mixed Reality 02

Relaunch für Spielhallen und Freizeitgestaltung dank Virtual Reality?

Virtual Reality wird langsam Realität. Das versteht auch jeder, der nicht sonderlich viel mit dem Internet am Hut hat. Aus diesem Grund schießen momentan immer mehr Virtual-Hardware Projekte aus dem Boden. VR-Erlebnisse sollen schließlich perfekt werden. Die meisten Projekte sind allerdings niemals für den Hausgebrauch geeignet. Kommen im Zuge der neuen Simulationsmöglichkeiten etwa auch wieder Spielehallen zum Vorschein? Welche Freizeitbeschäftigungen könnten von Mixed-Reality zusätzlich beeinflusst werden?

Als ich mir gerade die Zeit damit vertrieben habe das Netz nach News über Virtual Reality zu durchstöbern, sind mir die ständig irgendwelche Laufbänder, Plastikgewehre oder sonstige „Spielstationen“ unter gekommen. Letzteres sieht eher aus wie eine Sexschaukeln oder Nasa-Übungssitze für Astronauten.

Wer kauft sich denn sowas?

Und als ich mich ein bisschen verstört durch den Dschungel von Präsentationsvideos klickte. Wenn man bedenkt, dass es momentan mehr Demos als Spiele für Virtual Reality und Augmented Reality gibt. Achterbahnfahrten, Flugsimulationen, Autorennen und andere Adrenalin-Actions machen bestimmt spaß, wenn der Stuhl sich synchron zum Spiel bewegt aber seien wir mal ehrlich. Sowas macht uns zwei- dreimal Spaß und dann würden wir es nie wieder benutzen.

Es ist wie bei Kindern und Spielzeug. Die Verpackung und Werbespots begeistern und man MUSS dieses Dingsda unbedingt haben! Nach zwei Wochen würdigt man dem Gerät nicht mal mehr einen Blick. Dann doch lieber wieder mit Brille und Controller auf die gemütliche Couch.

 


 

Was wäre wenn diese Geräte überhaupt nicht für das Wohnzimmer oder Kinderzimmer entworfen werden? Erlebnisse machen ohnehin in einer Gruppe viel mehr Spaß. Stellt euch mal Virtual- und Augmented Reality in allen Freizeitbeschäftigungen vor? Alles hätte einen Hauch von alten Spielehallen, in denen früher Arcade Games gezockt wurden.

Leider bin ich etwas zu jung, um diesen Trend miterlebt zu haben. Doch diese großen Hardware Features wären doch eine ideale Sache, um dieses Feeling vom gemeinsamen zocken wieder aufleben zu lassen? Eine Schnittstelle und Treffpunkt, um beide Welten zu vereinen.

Laser Tag, Kletterhallen, Trampolin-Funparks, Golfplätze. All diese Freizeitgestaltungen könnten ihr eigenes Konzept durch Virtual Reality oder Augmented Reality revolutionieren.

Wem würde es denn nicht gefallen Lasertag mit Freunden oder Arbeitskollegen zu zocken und dabei in einem Battlefield, Tron oder Quake3 Setting herum zu rennen?

Nun, zugegeben. Ich hätte keine Lust möglichst genaue Kriegsszenarien zu spielen. Für mich wäre eine Doom-Splatter Version unterhaltsamer, weil sie mir zwar Adrenalin durch die Adern jagen würde aber trotzdem weit genug von der Realität weg ist.

Ubisoft plant bereits seinen eigenen Freizeitpark. Die Themen für die Attraktionen sind dabei natürlich ihre Spiele. Könnten neben klassischen Fahrgeschäften vielleicht einige Virtual Reality Features darin enthalten sein? Sonderlich viel konnte ich bis dato leider noch nicht zu diesem Projekt finden.

 

Ein Freizeitpark mit Far Cry, Might and Magic und Assassin`s Creed Karusells? Kann man machen. Quelle: gentside.de
Ein Freizeitpark mit Far Cry, Might and Magic und Assassin`s Creed Karusells? Kann man machen.
Quelle: gentside.de

Wer wäre besser für eine Rückkehr der alten Spielehallen geeignet als ein Spiele Entwickler? Gerade im Siegeszug von VR und AR. Heutzutage bewerben Entwickler ihre Spiele auf allen möglichen Varianten.

Blizzard macht einen hochqualitativen Kino Blockbuster über World of Warcraft. The Witcher wurde von einem Buch, zu einer Spielereihe, was den Anstoß für weitere Bücher gab (Und derzeit wird ebenfalls an einem Film gearbeitet).

 


 

Diese Idee einmal weiter gesponnen, könnte sogar die „Erlebnis Gastronomie“ auf ein komplett neues Level gehoben werden…

„Ein Café, indem ich mir mit Freunden eine dieser Möchtegern coolen Brillen aufsetzte? Ne danke!“ Aber denken wir mal daran, wie zu Beginn der Internet Cafés jeder behauptete: „Sowas läuft nicht! Die Menschen sitzen hier, um miteinander zu reden. Nicht um auf ihren Bildschirm zu starren.“ Wie wäre es denn, wenn du mit deinem Freund oder deiner Freundin dich auf ein Käffchen triffst aber ihr bestimmt die Location?

Dein Bekannter möchte dir die neuen Urlaubsbilder zeigen? Kein Problem. Im VR-Café werden Bilder und Videos hochgeladen. Zack, du bist mitten drin!

… also zumindest in meinem Kopf geht das so einfach.

Oder aber eure Lieblingsbar langweilt euch? Ihr braucht mal einen Tapetenwechsel aber euer Freundeskreis ist schon ziemlich gut mit dem Chef und dem Personal befreundet? Kein Thema. Mit einer VR-Brille könnt ihr euch ein Theme aussuchen.

Großstadt Ausblick auf einem Wolkenkrater in New York?
Kein Problem.
Ländliches Bauernhaus mit einer alten Mühle am Fluss?
Kein Problem.
Livecams gibt es doch jetzt schon in so gut wie jeder Stadt.

Mit solchen Gedankengängen beschäftige ich mich ziemlich gerne. Einerseits bin ich begeistert von den Möglichkeiten, die durch diese Technologien entstehen können. Im nächsten Moment mache ich mir darüber sorgen. Wir könnten alle enden, wie die dicken, verblödeten Fettis in „Wallee – Der Letzte räumt die Erde auf“. Die Gesellschaftskritik in diesem Film ist schon recht zutreffend. Vor allem ist diese Zukunft gar nicht mal so weit weg!

 

Unsere Zukunft? Ach, warum denn nicht. Quelle:hubspot.net
Unsere Zukunft? Ach, warum denn nicht.
Quelle:hubspot.net

Desinfo

Lyrischer Sprühschiss

Heute mal etwas anderes…

 

Sometimes I ThinkEs ist wieder Wochenende und ich bin hoch motiviert etwas zu schreiben! Leider ist in den letzten Tagen nichts in der Games-Branche passiert, worüber ich mich ausgiebig informieren möchte. Eigentlich ist einiges passiert. Viele News wären auch erwähnenswert aber ich tue es nicht. Warum? Nun, es ist so…

Oft schreibe ich in einem ersten Durchgang einfach einen Fließtext meiner Gedanken runter. Dadurch bekomme ich den Kopf frei. Anschließend schreibe ich dann fokussiert an einem richtigen Artikel.

In der Regel haben diese Texte keinen Sinn oder Anliegen. Sie sind quasi gebloggte Selbsgespräche oder lyrischer Sprühschiss.

Ich komme gerade von meinem Zweitjob in der Gastronomie. Frisch geduscht und voller Elan, bin ich bereit ein paar Zeilen zu schreiben… aber worüber? Die News der letzten Tage waren zwar nice to know aber ich habe nichts gelesen, worüber ich jetzt lyrisch philosophieren möchte.

Heute präsentiere ich euch einfach mal dieses sinnlose Geschwätz. Wenn ihr bis jetzt den Verdacht hattet: „Ulai, der holt heute aber extrem aus, um auf den Punkt zu kommen„, dann muss ich euch leider enttäuschen. Es wird keinen Punkt geben.

Alternativ könnte ich natürlich auch noch an zwei älteren Artikel weiter schreiben, die etwas mehr Recherche benötigen, damit auch etwas sinnvolles dabei raus kommt.

Aber ich tippe lieber die wirren Gedankenfetzen aus meinem Alltag herunter.
Warum finde ich eigentlich immer nur Kleingeld auf der Straße und keine Scheine?
Der Pullover, den ich zuhause am liebsten trage ist aus Wolle gestrickt und kratzt… warum trage ich den am liebsten?
Ich hasse es wenn ich vergesse, wofür meine WordPress Plugins gut sind und wann war noch mal die Hochphase der Mayas?

 

Obacht! Ich darf mich nicht komplett den Wirren Gedankengängen hingeben. Im Anschluss an diesen Text möchte ich noch etwas sinnvolles schreiben!


Desinfo


Dieser Text ist reine Aktionslust, ohne Inhalt. In diesem Artikel gibt es null Mehrwert für euch. Es ist vielleicht nicht mal unterhaltsam (zumindest für euch). Ihr habt wahrscheinlich einfach ein paar Minuten eurer Lebenszeit verschwendet. Ich für mein Teil, klopfe mir auf die Schulter, weil ich wieder produktiv an meinen Blog gearbeitet habe und geh jetzt zocken und genieße mein restliches Wochenende.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.

 

Profi

2016 kann kommen!

So. Das war also schonwieder ein Jahr. Es wird Zeit eine abgedroschene Phrase auszupacken, denn eventuell liegt es daran, dass ich älter werde aber die Zeit verging dieses Jahr wirklich nochmal schneller als sonst… Also wirklich jetzt! Ein Teil des Jahres lag der Blog leider sehr brach und hier hatte sich nichts getan. Das ist zwar nicht so gesund für einen Blog aber hey, ich mach halt einfach was ich will und das ist gut so.

Quelle: forkintheroadblog.com
Quelle: forkintheroadblog.com

Artikel schreiben und über die Themen ausgiebig recherchieren macht mir unheimlich Spaß aber leider gibt es da ja noch ein privates und ein berufliches Leben. Ihr kennt das, Miete und Rechnungen zahlen ist ja schon ekelhaft aber dafür muss ich auch noch etwas tun! Frechheit!

Trotzdem sind dieses Jahr viele tolle Sachen in meinem kleinen „Schreiberkosmos“ passiert. Ich habe einige interessante Menschen und ihre Projekte kennengelernt.

Dann habe ich mich auch endlich mal in die Welt der Podcasts reingefuchst und mir angeschaut, was ich alles dafür brauche, wie ich ihn am besten verbreite und was man alles so wissen sollte als Podcaster. Ich freue mich sehr auf dieses Projekt, besonders da mir ein fertiger Plan vorliegt und ich schon einige Gäste habe, die auf ihre Termine zum Quatschen warten. Hach das wird mir Spaß machen… achso! Euch hoffentlich auch.

Ich habe mir auch sehr viel Gedanken über den bisherigen Verlauf des Blogs gemacht. Ein Jahr hat das kleine Projekt jetzt schon hinter sich und ich habe mir ganz oft die Frage gestellt: „Verfolge ich noch die anfängliche Idee meines Blogs?“

Und ich muss sagen: „Joa, eigentlich schon“.

Ich bin sogar der Meinung, es nimmt gerade momentan mehr Gestalt an als je zuvor. Ich möchte einerseits für mich selbst schreiben und mir Wissen wirklich verinnerlichen. Nicht dieses: „Oh! Ich lese jetzt mal diese 5-Zeilen lange News und vergesse bis zum Mittag wieder alles was ich morgens gelesen habe“.

Meiner Meinung nach, werde ich nur gut auf einem Gebiet, wenn ich mich auch intensiv damit auseinander setze.

Und mein Thema ist die Gamesbranche. Ich halte mich nicht für einen Fachjournalisten, um Gottes willen!
Dafür ist nicht nur meine Schreibe viel zu schlecht, ich kenne mich auch noch lange nicht gut genug aus.

Aber das macht überhaupt nichts. Ich informiere mich und schreibe meine Meinung darüber runter, als würde ich mit einem Freund über das Thema reden. Leider juckt es halt keinen in meinem echten Umfeld, wenn große Spiele Konzerne ein paar Millionen in eSport investieren oder wenn ich von der Zukunft des VR rede.

Deswegen schreibe ich es hier auf und stelle es in die Welt. Interessierte Menschen gibt es mehr als genug.

Ich suche mit diesem Blog den Dialog mit der Gamesbranche und möchte gleichzeitig auch ein Leitfaden für andere Laien sein und genau das war die Ursprüngliche Idee von RandomSpieler.

Ich bin ganz zufrieden damit und gehe hoch motiviert ins neue Jahr. Viele Ideen kreisen in meinem Kopf aber ob die auch realisierbar sind, steht auf einem anderen Blatt.
Manchmal braucht es auch einfach seine Zeit, bis die Idee bereit ist umgesetzt zu werden. Solange ich aber dafür sorge, dass mir der Spaß an der Sache nicht verloren geht, wird das Konzept immer weiter verfeinert und ausgebaut.

Ob ich dabei nun ein Fachmann für die Gamesbranche werde oder nicht, sei mal dahingestellt. Darauf kommt es mir auch überhaupt nicht mehr so wirklich an. Ich finde es gut der neugierige Typ zu sein, der sich nicht so richtig auskennt. Damit habe ich schließlich auch einen Wiedererkennungswert in der Szene (Bei dem Gedanken muss ich schmunzeln).
Profi


Und jetzt zum Schluss nochmal ein komplett Ironie freies „Dankeschön“ an jeden Leser, der den Blog verfolgt, auch wenn es nur hin und wieder ist (Ich weiß, dass lässt sich jetzt vielleicht lesen wie wenn es Mariah Carry sagt).
Vereinzelt haben mich Leute bei Facebook oder Twitter angeschrieben und mir digital auf die Schulter geklopft. Es ist echt ein komisch/gutes Gefühl. Das ist nicht so als ob mich jemand für ein selbst gekochtes Essen lobt oder wenn ich sonst mal irgendwas unerwartet gut mache. Wenn Menschen meine Texte loben bedeutet mir das sehr viel mehr und ich glaube jeder kennt dieses Gefühl. Dafür möchte ich ein ehrliches „Danke“ zurückgeben.

Jetzt ist aber auch gut!
2016 wird SUPER!
2016 wird mehr geschrieben! 2016 kommen Podcasts!
2016 arbeite ich an meiner Grammatik!

Und jetzt einen guten Rutsch ins neue Jahr !!!

Langeweile (Utopia)

Reizüberflutung – Ich komme nicht mehr klar und früher war alles besser

Kennt ihr dieses Gefühl wenn ihr einen freien Tag habt und theoretisch einfach mal keiner Verpflichtung nachkommen müsst? Keine Arbeit/Uni oder Schule, das Geschirr wird heute lieber gestapelt anstatt aufgeräumt und ihr braucht auch keinen anderen Menschen zu sehen.

Der Tag gehört euch ganz allein euch und ihr könnt damit machen was ihr wollt… Theoretisch ist es die perfekte Zeit um mal wieder ausgiebig zu zocken. Nicht dieses lächerliche „Nach Feierabend, halb erschöpft noch eine Stunde den Rechner anschmeißen, um die Daily Quests in WoW abzuarbeiten oder in Minecraft zwei Klötze aufeinander setzen, um dann schon fest zu stellen:

„Oh mist! Ich muss ins Bett, sonst verpenne ich morgen!“. Freie Tage, ohne soziale Verpflichtungen oder sonstigen Aufgaben sind bei mir sehr, SEHR selten geworden.

Ich bin eben gerne beschäftigt und das ist auch gut so. Umso mehr freue ich mich dann aber auf so Tage wie heute an denen ich einfach mal zocken kann, bis mir die Netzhaut wegbrennt! 

Jetzt sitze ich allerdings hier und bin unzufrieden…

Ich kann mich nicht wirklich in mein Spiel vergraben, warum? Weil ich zuviel Auswahl habe und ich rede hier nicht einmal von einer Steam-Spiele Sammlung mit 100+ Games, die ich alle noch nicht angefangen, geschweige denn durchgespielt habe. Allein die Auswahl an 3-4 Games ist für mich schon zuviel.

Wenn ich gerade Minecraft spiele und mir dabei einen Podcast anhöre ist das jedesmal ein echter Wellness Urlaub. Ich bin nicht getrieben von dem Wettbewerbsverhalten in Online Spielen.

Ich kann machen was ich will und so ausführlich ich will, in meinem eigenen Tempo, herrlich! So, dann kommt mir nach einer halben Stunde der Gedanke:

„Mensch, irgendwie verblödest du doch gerade. Du könntest genauso gut irgend einen AAA Singleplayer Titel, so richtig mit Kino Feeling und Spannung. Ich will mich aufregen wenn ich drauf gehe, überrascht sein wenn bei Walking Dead ein weiterer Charakter drauf geht und ich will am Ende ein Gefühl von JA, ICH HABS GESCHAFFT!

Dieser Gedanke ist dann im ersten Moment immer sehr überzeugend und ich bin direkt mit Minecraft unzufrieden. Also „Quit Game“ und dann starre ich auf meinen Desktop und überlege was ich spielen könnte. Für ein neues Spiel fehlt mir dann meistens das Geld oder ich bin doch nicht so motiviert mich in etwas komplett neues reinzufuchsen. Dann müsste ich ja erstmal das Game Kaufen, installieren, den verwirrenden Anfang (mit neuer Steuerung) durcharbeiten, bis das Spiel dann an einen Punkt kommt, an dem es interessant wird und so weiter und so weiter…

Näää, das ist mir an einem freien Tag dann schon wieder zuviel Arbeit.

Während ich so am überlegen bin, sagt mir wieder eine andere Stimme: „Mensch Christian, du könntest auch heute den ganzen Tag online zocken und hättest morgen schon einen riesen Fortschritt gemacht! Bring mal dein LoL Account auf lvl 30 oder schau dir mal ein neues MMO an. Die Zeit, die du heute investieren könntest bringst du sonst nur in einer ganzen Woche auf (wenn’s hoch kommt!).“

VOLL DIE GUTE IDEE! Ich starte also irgendein online Game und stelle nach 5min fest, dass ich meinen freien Tag nicht mit grinden und stumpfen Spielmechaniken verschwenden möchte. Dafür habe ich mich zu sehr auf den Tag gefreut.

Frustriert logge ich mich erst einmal aus und schau mir dann doch lieber ein Lets Play an. Nebenbei spiel ich ein bisschen Emulator mit alten Super Nintendo Games, die ich sowieso schon auswendig kenne. Das macht es mir leichter beim Lets Play auf zu passen.

Aber auch hier dauert es nicht lange bis mir auffällt, dass ich in die selbe Stimmung wie zu Anfang beim Minecraft spielen und Podcast hören… WTF?!?! Ein Teufelskreis -.-

Langeweile (Utopia)
Foto: © Jürgen Fälchle / Fotolia.com

Und so verbringe ich dann meinen kompletten freien, Faulenzer-Tag. Was zur Hölle ist nur los mit mir? Wo sind die Tage hin, an denen ich mich von dieser Welt lösen- und besser in einem Spiel versinken konnte, als Neo in die Matrix? Diese Tage sind dahin! Und warum? Ich kann euch sagen warum… Weil ich (und so geht es euch vielleicht auch manchmal?) viel zuviel von dem Medien verseucht bin.

Jeden Monat höre ich von neuen geilen Spielen, die mich interessieren. Die ich mir aber überhaupt nicht alle leisten kann. Dazu kommt noch der Zeitdruck den man sich setzt: „Okay, ich muss meine To Do Liste für Spiele „abarbeiten“ bevor das neue Spiel releast wird!“.

Diese Luxus Probleme müssen auch noch hochgerechnet werden! Schließlich gibt es verschiedene Genres. Ich möchte natürlich die bisherigen Episoden von The Walking Dead spielen, bevor die neue Folge rauskommt. Dann muss ich nebenbei in Diablo 3 noch die Saisonal begrenzten Items farmen, bevor die neue Saison anfängt und bei Star Wars the Old Republic ist schon das zweite Addon draußen, obwohl ich nicht mal das erste gespielt habe ABER da gehts um Revan und ich bin schließlich ein riesen Star Wars Fan. Also will ich das unbedingt wissen!

Total verrückt!

Nintendo Schrank
Altar der Freuden

Früher saß ich ein Jahr lang mit nur einem, MAXIMAL zwei Games rum und es hat mich überhaupt nicht gejuckt was rechts und links von mir geschehen ist. Dann habe ich halt von Terranigma erst ein halbes Jahr später erfahren, na und?

Aber wenn ich heute ein halbes Jahr einen Tunnelblick hätte, wäre immer dieser stechende Gedanke im Hinterkopf, dass ich etwas verpassen könnte… und so ist es ja auch! Bleibt mal ein halbes Jahr lang auf der Stelle stehen. Da beendet ihr ein Spiel und wundert euch, dass alle total im GTA10 Fieber sind und jeder eine Virtual Reality Brille auf dem Kopf trägt.

Da kannst du nicht einfach so wieder einsteigen. Euer Gehirn würde explodieren vor lauter Input! Wahrscheinlich ist auch noch die Story des Spiels schon seit drei Teilen ineinander verflochten und alle spielen die Kampagne in großen Online Hallen, wo sich alle verletzen, weil sie ihre VR Brillen aufm Kopf tragen.

Wie soll man da denn bitteschön seine 1-2 Stunden Feierabend genießen? Man müsste erstmal ein paar Wochen Urlaub nehmen und sich wieder in die Spielewelt einzufinden… nene dann doch lieber zurück zur Super Nintendo.

 

FAZIT

Jeder Mensch der sich in seiner Freizeit mit Spielen, Filmen oder Gadgets und sonstigen Medienkram beschäftigt, informiert sich auch über das Thema. Die Gamesbranche ist aber nicht umsonst so groß geworden. Sie wissen genau was uns anfixt und produzieren am laufenden Band neuen Kram, den wir uns rein ziehen können. Wenn der Nerv des Gamers einmal getroffen ist, wird so lange weiter penetriert bis auch der letzte aller Spieler kein bock mehr auf Open World, MOBAS oder MMO’s mehr hat. Wir erfahren spätestens(!) ein halbes Jahr vor Release von neuen Spielen und können das halbfertige Game noch im Early Access testen. Als Kind wollte ich immer „Spieletester“ werden. Heute macht das schon jeder daher gelaufene Depp und schreibt dazu auch noch kleine Blog Artikel mit seinem gefährlichen Halbwissen. Als ich Kind war, gab es nur eine handvoll auserwählter Experten, die ein Lösungsbuch zu einem Game verfassen durften.

Jeder muss natürlich eine eigene Lösung für seinen Spielkonsum finden aber ich werde mir nur noch ein Spiel im Laden kaufen, die Verpackung Stolz in meinen Schrank stellen und dann wird das Ding solange gezockt, bis ich durch bin oder ich es wieder verkaufe. Vorher kommt mir kein neues Spiel ins Haus!