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Die Spieleindustrie und ich

Ich bin sowas wie ein Jacque Cousteau der deutschen Spieleindustrie

 

christian_kuhrmann_1-0_smallNeugierig versuche ich hinter die Wunderwerke der Spieleindustrie zu blicken. Wie entsteht so ein Game? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten kommen bei der Entwicklung von Spielen zusammen? Vor allem interessiert mich aber auf welche Menschen man in der Branche so findet. Am Anfang konnte ich mir unter all diesen Fragen nichts vorstellen. Wenn du hier einen Experten erwartest, dann muss ich dich leider enttäuschen aber du kannst dich ja an meiner Schreibe belustigen. Als ich noch ein kleiner Stoppelhopser war, sah ich meinen alten Herren gerne am Amiga zu. Mein Vater war kein guter LetsPlayer, denn er schickte mich immer viel zu früh ins Bett und damit fiel seine Zuschauerzahl auf null. Trotzdem haben sich spiele wie Galaga, Golden Axe, GODS oder Monkeys Island dadurch in mein Hirn gebrannt. Games sind mir bis heute geblieben und so langsam frage ich mich wie diese Dinger eigentlich zustande kommen. Damit ist die Idee des Blogs auch schon fertig erzählt. Ich wusel mich durch die Branche, möchte Dinge verstehen und die Menschen darin kennen lernen. Erlebnisse werden dann hier dokumentiert und abgespeichert, denn wir alle wissen wie fatal es seien kann, wenn man nicht abspeichert!


In meiner Kindheit (1990 – 1999) machte sich wahrscheinlich noch niemand so wirklich Gedanken darüber, ob Videospiele ein relevantes Kulturgut sind oder nicht. Vor allem in meiner Familie nicht.

„Mach dich mal ab von dem Kasten da und geh raus spielen!“ hieß es immer.

Eine Karriere mit Games anzutreten kam auch niemanden in den Sinn. Wie denn auch? Es gab keinerlei Ausbildungen oder Berufsbezeichnungen. Spiele waren einfach da. Wie von Zauberhand standen sie im Regal bei Woolworth. Daher blieben Games für mich immer ein mystisches Spielzeug.

„Videospiele müssen Hexenwerk sein! Das kann kein normaler Mensch machen!“

Mit diesem Satz im Hinterkopf blieb das Kapitel „Irgendwas mit Games als Beruf“ für mich lange Zeit verschlossen. Ich kannte ja nicht mal jemanden der Mods entwickelte also musste programmieren schlichtweg Magie sein!

Gottseidank ist es nicht so und ich habe doch noch verstanden, dass hinter Videospielen eine komplette Industrie steckt. Eine Industrie, in der es dazu auch noch eine riesige Auswahl an Berufen gibt! Allerdings hatte und habe ich immer noch kein Schimmer was dort so vor sich geht.

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass so gut wie jedem Kind schon recht früh ein Einstieg als Spieleentwickler gezeigt werden kann. Es gibt etliche Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten, um dieses Handwerk zu erlernen. Engagierte Menschen führen Kinder durch Events, Veranstaltungen und sonstige Projekte schon früh an das Thema heran. Aber gerade weil diese Industrie und Infrastrukturen noch recht neu sind, macht es Sinn das Laien anderen Laien von ihr erzählen. 


Jeder der möchte ist herzlich eingeladen mir bei meiner Entdeckungstour durch die deutsche Spieleindustrie zu folgen und kann auch gerne eigene Erfahrungen in den Kommentaren unterbringen. Vielleicht ließt diesen Blog irgendwann einmal ein anderer kleiner Stoppelhopser, der gerne eines Tages mal Spiele machen möchte.

P.S. manchmal sehe ich auch einfach geile Memes im Netz und möchte die verbreiten!

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