Facebook kauft Oculus Rift

 

 

Herr Zuckerberg ist wohl im Shopping-Wahn. Nachdem er schon Instagram und WhatsApp verschlungen hat, macht er  nun weiter und „supportet“ das Kickstarter Projekt der Oculus Rift, mit einer Summe von rund 2Milliarden Dollar. Werden wir bald in der Matrix gefangen sein?

Die Oculus Rift ist eine Virtual Reality Brille, die sich noch in der Entwicklung befindet. Das Kickstarter Projekt von Palmer Luckey wird bisher als Revolution in der Gaming Branche  angesehen, wobei die Idee an sich nicht neu ist, jetzt scheint es allerdings zum ersten mal erfolgreich umgesetzt werden zu können.

Bisher wurde das Projekt schon kräftig Unterstützt, mit einer Summe von rund 2,4Millionen konnte man die Entwicklung schon ins Rollen bringen, denn nicht nur jeder Gamer hat tierisch bock auf so eine Brille, viele Entwickler sehen darin auch eine Change ihre Spiele auf eine Komplett neue Art und Weiße präsentieren zu können. So spendete beispielsweise der Minecraft Schöpfer Markus (Notch) Persson ebenfalls 10.000 Dollar in das Projekt und wollte eine Kooperation mit den Herstellern eingehen.

Allerdings fühlen sich die bisherigen Supporter gewaltig verarscht, denn die Summe von 2,4Millionen wirkt im vergleich zu den insgesamt 2,3Milliarden von Facebook wie ein Trinkgeld und einige denken, sie hätten ihre Beiträge auch in der Toilette runter spülen können. Es wird befürchtet, dass der Einfluss von Facebook die Ziele und Freiheiten der Entwickler beeinflusst.

Die Frage ist nur, was will Zuckerberg in Facebook mit einer 3D-Brille? Farmville und andere „Klickerspielchen“ sind nicht für so ein futuristisches Spielzeug gemacht worden. Die Interessen von Facebook liegen auch nicht bei den Spielen, sondern viel eher, Social Media an sich, auf ein ganz anderes Level zu heben!

Stellt euch nur einmal vor, ihr könntet mit euren Freunden das aktuelle Fußballspiel so verfolgen, als ob ihr im Stadion sitzt und dafür müsstet ihr nicht einmal von der Coach aufstehen! Kino? Unfug! Die Brille macht meine komplette Umgebung zu einem Blockbuster. Zum ersten mal könnte man wirklich mitten drin sein! Vielleicht könnt ihr euch in Zukunft auch den Gang zur Uni ersparen, denn mit der Brille wäre auch eine Übertragung in die Vorlesung möglich. Im Prinzip würdet  ihr dort alles so wahrnehmen, als ob ihr tatsächlich in einer Vorlesung sitzen würdet, denn das Blickfeld ist so groß, wie das eines Menschen und die Brille reagiert auf Kopfbewegungen, so dass ihr ein vollkommen realistischen Gefühl vermittelt bekommt.

 

Im Prinzip erhöht Facebook damit die Vielfalt an Kommunikations- und Interaktionsmöglichkeiten, auf ihrer Social Media Plattform.

Genau hier steckt der Teufel im Detail! Seht euch doch nur einmal an, wie Facebook unser aller Leben bis jetzt schon verändert hat (Ich schließe mich hierbei nicht aus). Die Kommunikation und das Denken der Menschen verläuft vollkommen anders, als es noch vor ca. 10-15 Jahren war. Wir brauchen uns nicht mehr mit unseren Freunden treffen, um zu erfahren was es neues gibt. Wir wissen es sowieso schon und wenn wir uns dann doch mal in der wirklichen Welt treffen, haben die Meisten nichts besseres zutun als im Facebook zu dokumentieren, was sie gerade mit wem machen und wo sie sich befinden.

Man muss aber auch schon dazu sagen, dass die meisten Menschen (leider nicht alle) sehr schnell ein Feingefühl für ihre zweite Präsens im Internet entwickeln. Es ist fast wie bei Kindern, die in ihr kulturelles Umfeld hineinwachsen und erst durch übertriebenes Verhalten lernen, was sie besser tun und was sie besser sein lassen sollten.

 

Wird Oculus Rift und Facebook also unser Leben verändern?

WENN Zuckerberg es wirklich schafft, so tolle neue Social Media-Features einzubauen, fahren wir bestimmt alle erstmal voll drauf ab aber auch hier wird sich (meiner Meinung nach) wieder ein gesundes Gleichgewicht finden. Natürlich wird es immer Leute in unserer Freundesliste geben, für die wir uns fremdschämen aber das ist vollkommen normal.

Möglich ist natürlich, dass wir uns in Zukunft vor dem Spielen erstmal mit FB einloggen müssen, damit aus unserem Spielverhalten ein Psychologisches Profilbild von uns erstellt werden kann und Obama dann besser erkennen kann mit welchem Typ von Mensch er es in den verschiedenen Ländern zutun hat.

Aber seien wir mal ehrlich… Wie viele von uns hat es denn überrascht, dass wir über diese ganzen Portale, Email Accounts usw. ausspioniert werden?

Und ändern wir unser Internet Verhalten? Nicht wirklich…

Es ist schön, dass durch die Edward Snowden Affäre etwas Aufklärung gibt aber an der Evolution der Kommunikation wird sich dadurch nicht viel ändern.

 

Wird Oculus Rift dadurch bei der Entwicklung der Spiele in eine falsche Richtung gelenkt?

Palmer
Palmer Luckey. Entwickler der Oculus Rift.

Ich denke nicht, denn Herr Luckey hat jetzt Mittel zur Verfügung, von denen er vorher nicht einmal geträumt hätte. Dazu kommt noch, dass er selbst UND sein Team Spiele Experten sind und genau wissen, was wir zocken wollen und wie man gute Ideen umsetzt, warum sollte Zuckerberg und Co. ihm da rein reden? Für uns Konsumenten wird die Brille dadurch auf alle Fälle sehr viel billiger und effektiver und der restliche Gaming Markt kann sich schon mal darauf einstellen, dass eine 3D-Brille sich zu einer ernst zu nehmenden Spiele Plattform entwickelt.

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