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Videospielgeschichten 1 – Secret of Evermore und mein Gehirn

Über 20 Jahre lang bin ich jetzt schon Gelegenheitszocker. In dieser Zeit sammeln sich natürlich auch ein paar Anekdoten an. Ich habe alles auf Lager. Geschichten über Wutanfälle, freudige Eskalationen, Geschichten in denen die Realität durch Spiele beeinflusst wurde und anders herum.
Da dieser Blog hier allerdings ein anderes Thema verfolgt, möchte ich meine Geschichten und Meinungen zu Spielen gerne in Gastartikel auf anderen Blogs zum besten geben. Gastartikel machen mir unheimlich viel Spaß, da es nochmal eine viel freiere Form des Schreibens und Erzählen ist.

Ich bin sehr froh bei Videospielgeschichten einen Platz gefunden zu haben, wo Opa seine alten Pixelgeschichten von damals zum besten geben kann.

Mein erster Artikel handelt von den Verknüpfungen, die mein Gehirn zwischen Spielen und meinen Erinnerungen bastelt.
Als Beispiel dient dafür der Super Nintendo Klassiker „Secret of Evermore“.

Wenn du bock auf den Artikel hast, klick hier.
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Blogprojekt #52Games – 100 Leute haben wir gefragt: Erzählen Sie uns etwas über Dungeons.

Also vorab…

 

#52Games ist ein Feature Projekt von den Jungs und Mädels des Gaming Blogs ZockwerkOrange. Unter einem bestimmten Thema kommen wöchentlich Anekdoten von verschiedenen Bloggern zusammen. Wer sich den Beipackzettel zu diesem Projekt noch einmal ansehen möchte, kann das hier tun.

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Gamesweek2016

Games Week Berlin – Ein Wegweiser in alle Richtungen

Die International Games Week Berlin (dieses Jahr vom 18. – 24. April) ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Game-Events aus den Bereichen Industrie, Medien und Kultur. Das Event selbst bezeichnet sich als „Branchenübergreifende Kommunikationsplattform“. Wahrscheinlich könnte ich mir den Post auch sparen, da die Veranstaltung in Deutschland genauso bekannt ist, wie die Gamescom.

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Quelle: http://qvconf.com/content/logos

Event-Tipp: Quo Vadis 2016 the place to be in der Gamesbrance

Vom 18. – 20.April findet in Berlin die alljährige Quo Vadis statt.

(Einsteigerinfo: Wenn man sich für die Gamesbranche interessiert und zufällig aus Europa kommt, dann ist die Quo Vadis the place to be!)

150 Sprecher bequatschen alles, was neu und relevant in der Branche ist. Hier mal einige Beispiele für einen Ersteindruck:

 

  • Professionelles Game/Story Design (Ubisoft)
  • Tops und Flops aus der MMO-Szene (Playjoo)
  • Cloud Technologie und was uns evtl. bevorsteht (Microsoft)
  • Virtual Reality in der Spieleentwicklung
  • Marketing und Mobile Spiele (Mobilize)
  • Spiele Journalismus (Webedia Gaming)

 

Dies sind nur einige von vielen, vielen Themen. Frisch gepflückt aus Wirtschaft und Forschung. Ein wichtiger Hotspot in der Gamesbranche, um sich auf den neusten Stand zu bringen oder Visitenkarten zu sammeln.

Die Quo Vadis wird von der Aruba Events GmbH veranstaltet und findet im Rahmen der Games Week Berlin statt. Über die Games Week könnt ihr euch entweder selbst informieren oder bis morgen warten. Dann habe ich wieder einen kleinen Eventüberblick für euch.

 

Die Liste der Sprecher findet ihr HIER

Tickets für die Quo Vadis gibt es HIER

Being Indie

„Being Indie“ eine Kurzdoku über deutsche Indie-Entwickler

Auf Twitter bin ich heute durch Gunnar Lott (wer ihn nicht kennt, googlen. Sofort!) auf ein kurzes aber schönes Stück Bewegbild der deutschen Spielekultur gestoßen. Die Kurzdoku „Being Indie“ ist ein Einblick in die Welt der deutschen Indie-Entwickler. Als Vorzeige Entwickler wurden Deadalic Studio West, Piranha Bytes, Studio Fizbin und Deck13 heran gezogen. Wie sieht es bei einem Indie-Entwickler zuhause aus? Lauscht gespannt ihren Meinungen über den Überlebenskampf in der Gamesbranche, ihre eigene Definition als Indie-Entwickler UND das heikle Thema „Publisher“. Direkt am Anfang der Dokumentation bekommen wir das Studio der Piranha Bytes zu sehen. Ich wurde direkt entzaubert. Ihr Büro ist ein gemütliches Einfamilienhaus. Vorstadtidylle statt Großraumbüro. Ich dachte immer, dass die PB mitlehrweile in cleanen Büroräumen untergebracht sind.

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Eldergames Mixed Reality 02

Relaunch für Spielhallen und Freizeitgestaltung dank Virtual Reality?

Virtual Reality wird langsam Realität. Das versteht auch jeder, der nicht sonderlich viel mit dem Internet am Hut hat. Aus diesem Grund schießen momentan immer mehr Virtual-Hardware Projekte aus dem Boden. VR-Erlebnisse sollen schließlich perfekt werden. Die meisten Projekte sind allerdings niemals für den Hausgebrauch geeignet. Kommen im Zuge der neuen Simulationsmöglichkeiten etwa auch wieder Spielehallen zum Vorschein? Welche Freizeitbeschäftigungen könnten von Mixed-Reality zusätzlich beeinflusst werden?

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OS Profil

Otter Space – „Ich mag die Otten!“

Lange ist es her, dass ich euch einen AppSnack vorgeschlagen habe. Ich muss zugeben, dass ich mich auch derzeit kaum mit Apps auseinander setze. Trotzdem würde ich gerne ab und zu ein paar App Empfehlungen raus hauen. Deswegen habe ich die Kategorie AppSnack jetzt mit etwas Verbunden, dass mir auch sehr wichtig ist. Studenten- oder Einsteigerprojekte. „Otter Space“ nennt sich die App. Es ist das Erstlingswerk einer Studentengruppe aus Köln.

Ich bin immer wieder erstaunt, was Studenten während ihres Studiums auf die Beine stellen können.

Dabei ist es mir egal, ob sie ein gut aussehendes Spiel fertig stellen, etwas das Spaß macht oder einfach einen Spielelement aus einem Genre nehmen und es auf raffinierte weiße neu interpretieren. Jedes Studentenprojekt, was ich bisher sehen konnte, lies mich eine innerliche Verbeugung machen.

Natürlich bin ich leicht zu beeindrucken da ich absolut keine Ahnung von dem Arbeitsalltag eines Spieleentwicklers habe und mir nur ungefähr vorstellen kann, was alles dazu gehört die Idee eines Spiels, bis zu einem fertigen Projekt, in die Tat umsetzen.

Ideen hat jeder aber wer seine eigene Zeichnung auch baut, verdient Lob.


 

So, wie auch die Studentengruppe hinter der App Otter Space. Otter/Outer Space… versteht ihr?! …smart! Das Grüppchen von rund 15 Leuten hat für ihr Studium eine App gebastelt, indem ihr in 3 Versuche bekommt, so viele kleine Minispiele wie möglich zu bestehen. Habt ihr eure 3 Leben verspielt, wird ein Highscore berechnet. So simple wie es klingt, so gut ist es auch.

Wer das Spiel Wario Ware gespielt hat, wird das Prinzip schon kennen. Mit dem Unterschied, dass Wario Ware einfach nur hektisch und aggressiv macht.

OS Gameplay 3In einem Durchlauf von verschiedenen, bekannten Spielen, wie zum Beispiel eine Version des „Hau den Lukas“ mit Aliens und dem Otter oder in einer Angry Birds Version, begleitet ihr das Tierchen durch verschiedene Level. Dabei werden die einzelnen Spiele immer schneller und somit schwerer zu bestehen.

Die Level werden random vom Spiel selbst ausgesucht. Ihr könnt euch also nicht selbst auf ein bestimmtes Minigame konzentrieren und dieses meistern. Um einen möglichst hohen Highscore zu sammeln, müsst ihr in allen Games gut werden.

OS Gameplay 2Und obwohl das Spielprinzip einen eigentlich dazu veranlasst, sein Handy gegen die Wand zu werfen, wandelt die SouthPark ähnliche Grafik, der Soundtrack und der Otter an sich, die hektischen Vibes während des Spielens in positive Energie, ohne dabei albern zu werden.

Der Soundtrack zum Game ist zwar ein richtiger Ohrwurm und steuert auch sehr gut die Stimmung während des zockens, allerdings sollte an dieser Stelle mehr Abwechslung hinzugefügt werden.


Alles in Allem ein sehr spaßiges Spiel für Zwischendurch. Mit Zwischendurch meine ich diese Momente, in denen ihr zum 1000x eure WhatsApp oder Facebook App checkt, obwohl ihr genau wisst, dass sich in den letzten 2 Sekunden wahrscheinlich nicht so viel getan haben kann. Spielt stattdessen einfach mal kurz eine Runde Otter Space. Momentan befindet sich Otter Space noch in einer Betaphase (siehe auch das Erstellungsdatum meines Artikels). In Zukunft soll man mit Freunden eine Bestenliste führen können. Wahrscheinlich wird auch die Musik etwas Abwechslungsreicher gestaltet werden oder mehr Minigames hinzugefügt usw. Man kann also immer wieder mal nach einem Update anzocken.

 

Den Playstore Link findet ihr hier: OtterSpace

Desinfo

Lyrischer Sprühschiss

Heute mal etwas anderes…

 

Sometimes I ThinkEs ist wieder Wochenende und ich bin hoch motiviert etwas zu schreiben! Leider ist in den letzten Tagen nichts in der Games-Branche passiert, worüber ich mich ausgiebig informieren möchte. Eigentlich ist einiges passiert. Viele News wären auch erwähnenswert aber ich tue es nicht. Warum? Nun, es ist so…

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Quelle: IT-Times.de

BIU und Making Games bieten online Unterstützung für StartUps

Hier bin ich auf eine interessante Sache gestoßen, meine Damen und Herren… Der BIU und sein Partner das „Making Games“ Magazin bieten ein Webinar für Projektförderung an.

Wenn ihr ein Projekt realisieren möchtet aber keine Ahnung habt, wie man einen Businessplan erstellt oder generell vor der Gründung eines StartUps steht, solltet ihr euch diesen Workshop mal reinziehen.

 Für 20€ erklärt euch Kamil Barbarski (Geschäftsführer von MAK3it und Unternehmensberater) wie man digitale Geschäftsmodelle vernünftig presentiert.

 Es gibt da nämlich ein Tool, welches sich „Businessmodel Canvas“ nennt und eine bewährte Vorlage sein soll. Das Webinar soll die ersten Schritte mit diesem Tool erklären.


 

 Ich unterstelle dem BIU nur die besten Absichten für die Förderung der Gamesbranche in Deutschland. Deswegen glaube ich kaum, dass dieser Workshop eine Inhaltslose Abzocke ist, um ein Geschäftsmodell zu verkaufen. Möglich ist es natürlich aber ich glaube jeder angehende Gründer wird dort etwas nützliches für sein Projekt herausziehen können.

 

Außerdem, 20 Tacken… come on!

 

Hier geht es zur Anmeldung des Webinars

 
RandomSpieler

Die Spieleindustrie und ich

Ich bin sowas wie ein Jacque Cousteau der deutschen Spieleindustrie

 

christian_kuhrmann_1-0_smallNeugierig versuche ich hinter die Wunderwerke der Spieleindustrie zu blicken. Wie entsteht so ein Game? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten kommen bei der Entwicklung von Spielen zusammen? Vor allem interessiert mich aber auf welche Menschen man in der Branche so findet. Am Anfang konnte ich mir unter all diesen Fragen nichts vorstellen. Wenn du hier einen Experten erwartest, dann muss ich dich leider enttäuschen aber du kannst dich ja an meiner Schreibe belustigen. Als ich noch ein kleiner Stoppelhopser war, sah ich meinen alten Herren gerne am Amiga zu. Mein Vater war kein guter LetsPlayer, denn er schickte mich immer viel zu früh ins Bett und damit fiel seine Zuschauerzahl auf null. Trotzdem haben sich spiele wie Galaga, Golden Axe, GODS oder Monkeys Island dadurch in mein Hirn gebrannt. Games sind mir bis heute geblieben und so langsam frage ich mich wie diese Dinger eigentlich zustande kommen. Damit ist die Idee des Blogs auch schon fertig erzählt. Ich wusel mich durch die Branche, möchte Dinge verstehen und die Menschen darin kennen lernen. Erlebnisse werden dann hier dokumentiert und abgespeichert, denn wir alle wissen wie fatal es seien kann, wenn man nicht abspeichert!


In meiner Kindheit (1990 – 1999) machte sich wahrscheinlich noch niemand so wirklich Gedanken darüber, ob Videospiele ein relevantes Kulturgut sind oder nicht. Vor allem in meiner Familie nicht.

„Mach dich mal ab von dem Kasten da und geh raus spielen!“ hieß es immer.

Eine Karriere mit Games anzutreten kam auch niemanden in den Sinn. Wie denn auch? Es gab keinerlei Ausbildungen oder Berufsbezeichnungen. Spiele waren einfach da. Wie von Zauberhand standen sie im Regal bei Woolworth. Daher blieben Games für mich immer ein mystisches Spielzeug.

„Videospiele müssen Hexenwerk sein! Das kann kein normaler Mensch machen!“

Mit diesem Satz im Hinterkopf blieb das Kapitel „Irgendwas mit Games als Beruf“ für mich lange Zeit verschlossen. Ich kannte ja nicht mal jemanden der Mods entwickelte also musste programmieren schlichtweg Magie sein!

Gottseidank ist es nicht so und ich habe doch noch verstanden, dass hinter Videospielen eine komplette Industrie steckt. Eine Industrie, in der es dazu auch noch eine riesige Auswahl an Berufen gibt! Allerdings hatte und habe ich immer noch kein Schimmer was dort so vor sich geht.

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass so gut wie jedem Kind schon recht früh ein Einstieg als Spieleentwickler gezeigt werden kann. Es gibt etliche Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten, um dieses Handwerk zu erlernen. Engagierte Menschen führen Kinder durch Events, Veranstaltungen und sonstige Projekte schon früh an das Thema heran. Aber gerade weil diese Industrie und Infrastrukturen noch recht neu sind, macht es Sinn das Laien anderen Laien von ihr erzählen. 


Jeder der möchte ist herzlich eingeladen mir bei meiner Entdeckungstour durch die deutsche Spieleindustrie zu folgen und kann auch gerne eigene Erfahrungen in den Kommentaren unterbringen. Vielleicht ließt diesen Blog irgendwann einmal ein anderer kleiner Stoppelhopser, der gerne eines Tages mal Spiele machen möchte.

P.S. manchmal sehe ich auch einfach geile Memes im Netz und möchte die verbreiten!