Infos zum Thema GAME e.V.

Der neue Branchenverband GAME ist in den letzten Monaten ein wichtiges und gleichzeitig auch ein kontroverses Thema für die Games-Branche gewesen. Kritiker rufen: "Buuh, Lobbyisten!" und Fürsprecher betonen die Vorteile einer gebündelten Interessenvertretung. Wie immer liegt die Wahrheit wahrscheinlich irgendwo dazwischen und der Verband kann positive, sowie negative Folgen mit sich ziehen. Wer sich über die große Fusion informieren möchte, findet hier eine ausgewogene Quellensammlung zum Thema GAME - Verband der deutschen Gamesbranche e.V.

Dieser Beitrag ist wertungsfrei und soll lediglich dazu dienen sich selbst möglichst schnell eine fundierte Meinung schaffen zu können. Ich habe nicht nur Nachrichten aus der Fachpresse gesammelt, sondern auch Inhalte auf Social Media berücksichtigt, wie z.B. die Diskussionen rund um das Hashtag #Gamechanger.

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Quelle: http://qvconf.com/content/logos

Event-Tipp: Quo Vadis 2016 the place to be in der Gamesbrance

Vom 18. – 20.April findet in Berlin die alljährige Quo Vadis statt.

(Einsteigerinfo: Wenn man sich für die Gamesbranche interessiert und zufällig aus Europa kommt, dann ist die Quo Vadis the place to be!)

150 Sprecher bequatschen alles, was neu und relevant in der Branche ist. Hier mal einige Beispiele für einen Ersteindruck:

 

  • Professionelles Game/Story Design (Ubisoft)
  • Tops und Flops aus der MMO-Szene (Playjoo)
  • Cloud Technologie und was uns evtl. bevorsteht (Microsoft)
  • Virtual Reality in der Spieleentwicklung
  • Marketing und Mobile Spiele (Mobilize)
  • Spiele Journalismus (Webedia Gaming)

 

Dies sind nur einige von vielen, vielen Themen. Frisch gepflückt aus Wirtschaft und Forschung. Ein wichtiger Hotspot in der Gamesbranche, um sich auf den neusten Stand zu bringen oder Visitenkarten zu sammeln.

Die Quo Vadis wird von der Aruba Events GmbH veranstaltet und findet im Rahmen der Games Week Berlin statt. Über die Games Week könnt ihr euch entweder selbst informieren oder bis morgen warten. Dann habe ich wieder einen kleinen Eventüberblick für euch.

 

Die Liste der Sprecher findet ihr HIER

Tickets für die Quo Vadis gibt es HIER

Being Indie

„Being Indie“ eine Kurzdoku über deutsche Indie-Entwickler

Auf Twitter bin ich heute durch Gunnar Lott (wer ihn nicht kennt, googlen. Sofort!) auf ein kurzes aber schönes Stück Bewegbild der deutschen Spielekultur gestoßen. Die Kurzdoku „Being Indie“ ist ein Einblick in die Welt der deutschen Indie-Entwickler. Als Vorzeige Entwickler wurden Deadalic Studio West, Piranha Bytes, Studio Fizbin und Deck13 heran gezogen. Wie sieht es bei einem Indie-Entwickler zuhause aus? Lauscht gespannt ihren Meinungen über den Überlebenskampf in der Gamesbranche, ihre eigene Definition als Indie-Entwickler UND das heikle Thema „Publisher“. Direkt am Anfang der Dokumentation bekommen wir das Studio der Piranha Bytes zu sehen. Ich wurde direkt entzaubert. Ihr Büro ist ein gemütliches Einfamilienhaus. Vorstadtidylle statt Großraumbüro. Ich dachte immer, dass die PB mitlehrweile in cleanen Büroräumen untergebracht sind.

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Quelle: IT-Times.de

BIU und Making Games bieten online Unterstützung für StartUps

Hier bin ich auf eine interessante Sache gestoßen, meine Damen und Herren… Der BIU und sein Partner das „Making Games“ Magazin bieten ein Webinar für Projektförderung an.

Wenn ihr ein Projekt realisieren möchtet aber keine Ahnung habt, wie man einen Businessplan erstellt oder generell vor der Gründung eines StartUps steht, solltet ihr euch diesen Workshop mal reinziehen.

 Für 20€ erklärt euch Kamil Barbarski (Geschäftsführer von MAK3it und Unternehmensberater) wie man digitale Geschäftsmodelle vernünftig presentiert.

 Es gibt da nämlich ein Tool, welches sich „Businessmodel Canvas“ nennt und eine bewährte Vorlage sein soll. Das Webinar soll die ersten Schritte mit diesem Tool erklären.


 

 Ich unterstelle dem BIU nur die besten Absichten für die Förderung der Gamesbranche in Deutschland. Deswegen glaube ich kaum, dass dieser Workshop eine Inhaltslose Abzocke ist, um ein Geschäftsmodell zu verkaufen. Möglich ist es natürlich aber ich glaube jeder angehende Gründer wird dort etwas nützliches für sein Projekt herausziehen können.

 

Außerdem, 20 Tacken… come on!

 

Hier geht es zur Anmeldung des Webinars

 
RandomSpieler

Die Spieleindustrie und ich

Ich bin sowas wie ein Jacque Cousteau der deutschen Spieleindustrie

 

christian_kuhrmann_1-0_smallNeugierig versuche ich hinter die Wunderwerke der Spieleindustrie zu blicken. Wie entsteht so ein Game? Welche Kenntnisse und Fähigkeiten kommen bei der Entwicklung von Spielen zusammen? Vor allem interessiert mich aber auf welche Menschen man in der Branche so findet. Am Anfang konnte ich mir unter all diesen Fragen nichts vorstellen. Wenn du hier einen Experten erwartest, dann muss ich dich leider enttäuschen aber du kannst dich ja an meiner Schreibe belustigen. Als ich noch ein kleiner Stoppelhopser war, sah ich meinen alten Herren gerne am Amiga zu. Mein Vater war kein guter LetsPlayer, denn er schickte mich immer viel zu früh ins Bett und damit fiel seine Zuschauerzahl auf null. Trotzdem haben sich spiele wie Galaga, Golden Axe, GODS oder Monkeys Island dadurch in mein Hirn gebrannt. Games sind mir bis heute geblieben und so langsam frage ich mich wie diese Dinger eigentlich zustande kommen. Damit ist die Idee des Blogs auch schon fertig erzählt. Ich wusel mich durch die Branche, möchte Dinge verstehen und die Menschen darin kennen lernen. Erlebnisse werden dann hier dokumentiert und abgespeichert, denn wir alle wissen wie fatal es seien kann, wenn man nicht abspeichert!


In meiner Kindheit (1990 – 1999) machte sich wahrscheinlich noch niemand so wirklich Gedanken darüber, ob Videospiele ein relevantes Kulturgut sind oder nicht. Vor allem in meiner Familie nicht.

„Mach dich mal ab von dem Kasten da und geh raus spielen!“ hieß es immer.

Eine Karriere mit Games anzutreten kam auch niemanden in den Sinn. Wie denn auch? Es gab keinerlei Ausbildungen oder Berufsbezeichnungen. Spiele waren einfach da. Wie von Zauberhand standen sie im Regal bei Woolworth. Daher blieben Games für mich immer ein mystisches Spielzeug.

„Videospiele müssen Hexenwerk sein! Das kann kein normaler Mensch machen!“

Mit diesem Satz im Hinterkopf blieb das Kapitel „Irgendwas mit Games als Beruf“ für mich lange Zeit verschlossen. Ich kannte ja nicht mal jemanden der Mods entwickelte also musste programmieren schlichtweg Magie sein!

Gottseidank ist es nicht so und ich habe doch noch verstanden, dass hinter Videospielen eine komplette Industrie steckt. Eine Industrie, in der es dazu auch noch eine riesige Auswahl an Berufen gibt! Allerdings hatte und habe ich immer noch kein Schimmer was dort so vor sich geht.

Mittlerweile habe ich festgestellt, dass so gut wie jedem Kind schon recht früh ein Einstieg als Spieleentwickler gezeigt werden kann. Es gibt etliche Studiengänge und Ausbildungsmöglichkeiten, um dieses Handwerk zu erlernen. Engagierte Menschen führen Kinder durch Events, Veranstaltungen und sonstige Projekte schon früh an das Thema heran. Aber gerade weil diese Industrie und Infrastrukturen noch recht neu sind, macht es Sinn das Laien anderen Laien von ihr erzählen. 


Jeder der möchte ist herzlich eingeladen mir bei meiner Entdeckungstour durch die deutsche Spieleindustrie zu folgen und kann auch gerne eigene Erfahrungen in den Kommentaren unterbringen. Vielleicht ließt diesen Blog irgendwann einmal ein anderer kleiner Stoppelhopser, der gerne eines Tages mal Spiele machen möchte.

P.S. manchmal sehe ich auch einfach geile Memes im Netz und möchte die verbreiten!

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Die Games&Ausbildung Fachkonferenz 2015 – Eindrücke, Themen, Probleme und Fazit

Am 16.12.2015 fand in Köln zum ersten Mal die Games&Ausbildung statt. Der Name war dabei Programm. Professoren, Studenten und Menschen aus der Szene sollten hier die Möglichkeit bekommen sich über Ausbildung innerhalb der Gamesbranche zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und miteinander netzwerken. Die Idee hinter dieser Veranstaltung gefiel mir sehr gut, deswegen habe ich mich auf den Weg nach Kölle gemacht und mir angesehen, was dabei herum kam.

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Erstes offizielles Event der „Games & Ausbildung Fachkonferenz“ in Köln

Am 16. Dezember startet die erste Veranstaltung der „Games & Ausbildung“ Fachkonferenz in Köln. Die Konferenz soll ein Ort werden, an dem die Probleme der Deutschen Gamesbranche besprochen werden können.

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Der Deutsche Computerspielpreis 2015 – Vergangenheit und Zukunft

Am 15. April ist es wieder soweit. Jährlich wird der Deutsche Computerspielpreis an Entwickler und ihre Spiele verliehen. Eigentlich sollten Entwickler und ihre Spiele zu ihrem Preisgeld auch Ruhm und Ehre bekommen… eigentlich. In den letzten Jahren musste der Deutsche Computerspielpreis (DCP) einiges an Kritik einstecken, besonders von der eigenen Community. Anschuldigungen über die Relevanz des Preises und Korruption von politischer Seite haben das Image der Preisverleihung ziemlich zugesetzt. Deswegen kommt der DCP dieses Jahr mit einem Update daher. Reformen über das Jury System, Kategorien und der Einfluss unserer Politik sind nur einige der Hotfixes, die dem Preis mehr Achtung und Qualität verleihen sollen. Grund genug einmal die Geschichte des DCP zu reflektieren und über die Zukunft zu spekulieren.

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