mm6titleart_wikia

Blogprojekt #52Games – 100 Leute haben wir gefragt: Erzählen Sie uns etwas über Dungeons.

Also vorab…

 

#52Games ist ein Feature Projekt von den Jungs und Mädels des Gaming Blogs ZockwerkOrange. Unter einem bestimmten Thema kommen wöchentlich Anekdoten von verschiedenen Bloggern zusammen. Wer sich den Beipackzettel zu diesem Projekt noch einmal ansehen möchte, kann das hier tun.

Das Thema dieser Woche ist „Unter der Erde“.

mm6titleart_wikiaMeine Assoziationskette verlief sofort in drei Schritten ab: „Unter der Erde“ => „Dungeons“ => „Might & Magic 6„.
Ein uraltes Rollenspiel, dass mit hundert billionen Sidequests und Dungeons nur so überquillt. Kaum ein Spiel konnte meinen Erkundungsdrang so lange aufrecht erhalten wie dieses Spiel. Heute könnte man M&M6 am ehesten mit The Witcher3 oder Skyrim vergleichen. Der Unterschied dabei ist, dass es statt eines einzelnen Helden, eine Gruppe von vier Charakteren gibt. In einem Misch aus klassischer Ego Perspektive und Dungeon Crawler bewegt man die Gruppe durch eine komplett freie Welt. Wenn man sich Screenshots von M&M6 ansieht, denkt man evtl. gleich an die starre alte Bewegungsart, in denen man für jeden einzelnen Schritt einen Pfeil-Button drücken musste. Hier jedoch bewegt man sich ähnlich wie in einem Shooter und diese Möglichkeit war damals in Rollenspielen nicht selbstverständlich. 

Ähnlich wie zum Beispiel bei Skyrim, gibt es irgendwo dazwischen auch eine Hauptstory aber ich könnte jetzt nicht einmal mehr sagen worum es dort ging… es war bestimmt irgendwas mit Drachen oder so.

Naja, dass entscheidende an dem Spiel ist allerdings, wie einem das Sidequest-Grinden schmackhaft gemacht wird. Da der Spieler quasi als Söldnergruppe unterwegs ist, ist es vollkommen normal an Türen zu klopfen und den Menschen seine Hilfe anzubieten. Ansonsten spielt man in Rollenspielen meist den hochgelobten Helden. Ratten in einem Keller erschlagen? Okay aber nur bis die Mainquest weiter geht!

 

Skelletor in einem klassischen Dungeon
Skelletor in einem klassischen Dungeon

Direkt zum Start des Spiels ist es einem Möglich in andere Länder zu reisen aber die Monster, Banditen und andere Halunken zeigen einem sehr schnell, wo die eigene Grenze ist. Das erkunden der Welt und die Adrenalinstöße in den Dungeons fühlen sich ein bisschen nach Dark Souls oder Gothic an. Alles ist erkundbar aber der Spieler muss sich langsam herantasten und kann nicht einfach mal quer durchs Land rennen.

Oft bin ich tatsächlich einfach blind umher gereist und habe von Monstern bewohnte Höhlen und alte Burgen durchsucht, in denen sich religöse Kultisten oder halsabschneidende Lümmel herumgetrieben haben. Meist wurde ich dann doch direkt an der Eingangstür umgehauen und konnte den alten Spielstand wieder laden. Respawn an einem Checkpoint gab es damals noch nicht. Tot ist tot. Wenn man gestorben ist, musste man das letzte Savegame laden und alles was zwischen Savegame und dem Tot erspielt wurde, war weg.

mm6inventory3_gamers-havenorg
Looten & Leveln bist das Inventar platzt!

Wer an Open World Spielen Spaß hat und mit relativ alter aber schöner Grafik klar kommt, wird mit Might and Magic 6 definitiv seinen Spaß haben. Während ich den Artikel jetzt geschrieben habe würde ich mir das gute alte Stück gerne wieder installieren… wenn ich wüsste wo die CD hingekommen ist.