Über den Blog

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Wo führt das denn noch alles hin?!

Mittlerweile schreibe und informiere ich mich seit zwei Jahren über die deutsche Gamesbranche und die Kultur der Zocker Gemeinde. Ich dachte mir, es wäre mal Zeit für ein erstes Fazit. Außerdem müssen mal ein paar Gedankenspielchen über den Sinn und Zweck dieses Blogs runter geschrieben werden.

Was bisher geschah…
Die Idee des Blogs ist einfach. Ich schaue mir das Business von Videospielen an und dokumentiere. Die Texte sollen unterhaltsam aber Informativ sein. Angefangen habe ich als ganz normaler Casual Gamer. Vielleicht sogar weniger. Ich kannte nicht einmal den Unterschied zwischen einem Programmierer und einem Gamedesigner.

 

Man kann Games studieren? Wo?! Und was passiert da so, wenn man Games studiert?“

 

Ich hatte und habe viel aufzuholen, denn von nix ne Ahnung haben und mitreden wollen ist nicht so mein Ding. Ich wusste anfangs noch nicht so wirklich, wie der Blog aufgebaut werden soll. Es musste erst einmal ein grober Überblick her. Also schrieb ich über alles was gerade so passierte. Ich schrieb darüber, dass Nintendo Profit Probleme hätte. Das der Spiegel behauptete „Spiele machen Klug“. Das Blizzard King aufkaufte oder einen Leitfaden über die Nutzung von YouTube (In der Hoffnung, dass zukünftige Generationen ein bisschen nachdenken, bevor sie ihren Schrott hochladen. Leider musste ich ein Jahr später feststellen, dass mein Neffe genau so etwas tut und meine Nichte Bibi mag…).

 

TitleLetztes Jahr habe ich mir die Games & Ausbildung und den Summit des deutschen Entwicklerpreis in Köln angeschaut. Dort habe ich mir angehört, worüber sich Experten in Talkrunden austauschen.
Ich stalke Facebook Gruppen über Videospielkultur und Industrie.
Habe mit Studenten über ihre Studiengänge- und mit Programmieren über ihren Job geredet. Ich hörte mir Vorträge von Professoren an, die versuchen eine brauchbare Ausbildung auf die Beine zu stellen.
Auf Twitter versuche ich die riesige Masse an jungen Schreiberlingen zu verfolgen. Selten sind mir dermaßen viele junge Menschen begegnet, die Spaß am Journalismus haben. Obwohl es größtenteils leider nur Produkt Journalismus ist, hat die Gamesbranche wahrscheinlich keinen Mangel an Nachwuchs in diesem Bereich.
Aus der Masse an Podcastern, Bloggern und den vereinzelnden Qualitätsjournalisten lässt sich gut abhören was wo abgeht.

All diese Erfahrungen machen mir sehr viel Spaß und ich merke, dass ist genau meine Szene. Die Menschen sind cool und lässig, obwohl sie einen professionellen Job machen. Alle Beteiligten beschäftigen sich sehr aufwendig und leidenschaftlich mit Videospielen.

Schnell musste ich feststellen, dass die Grenze zwischen Kultur und Industrie schwammig ist. Genau wie der rote Faden meines Blogs. Wahllos über alles mal schnell zu berichten ist erstens unmöglich und zweitens einfach dumm. Ich möchte keinen Newsblog betreiben. Mir sind überdachte Texte wichtiger. Einen eigenen Standpunkt zu einem Thema zu entwickeln, ist für mich genauso wichtig wie die neutrale Haltung bei der Recherche.

News wie z.B. die „The Witcher“ Verfilmung oder die alten Bob Ross Folgen auf TwitchTV finde ich absolut geil aber auf dem Blog ist dafür kein Platz. Derartige Unterhaltung verbreite ich in Zukunft über Social Media. Dann hat der Leser auch mehr Gründe mir zu Folgen. RandomSpieler soll größtenteils informativ bleiben.

 

Aha, de RandomSpieler gibt auch nette kleine Infos auf Twitter und Co. Heraus? Na dann Folge ich dem doch mal, gell.

 

In Zukunft werde ich versuchen bei dem Thema Branche und Ausbildung zu bleiben. Mit Infos, die Laien heran führen und Experten auf ein Thema aufmerksam machen. Der Event Kalender zeigt euch weiterhin alle möglichen Veranstaltungen und wird Kategorisiert. Business Events und Veranstaltungen für Gamer haben es gleichermaßen Verdient gepusht zu werden und beides stärkt die Industrie in Deutschland. Denn die meisten Entwickler, Journalist oder Marketing Mensch beschäftigt sich in seiner Freizeit gerne mit Games.

 

Und das Podcast Ding bekomme ich auch schon irgendwie hin. Zumal ich viel Spaß an den bisherigen Aufnahmen und dem Schnitt hatte.
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Aktuelle Baustellen und Stolpersteine
Ich habe mich sehr lange mit dem Thema SEO befasst, damit die Menschen auch auf den Blog stoßen und dann dachte ich mir: „Fuck it, wenn ich diese ganzen Regeln befolge, kann ich auch gleich für die BRAVO oder Bild Online schreiben. WÄ!“. Also greife ich mir nur ein paar akzeptable Tricks heraus.

Ja und Podcasts… diese verdammten Podcasts…

Das Konzept, Leute aus der Branche zu interviewen, gefällt mir immer noch sehr gut. Einige Interviews konnte ich auch schon führen. Allerdings wirft das Projekt einen Rattenschwanz an Aufgaben auf.

  • Welche Software benutze ich in Zukunft um unkompliziert zu interviewen?

  • Der Itunes Upload wirft einige Problemchen auf.

  • Zu welchen Podcatchern gehe ich für Android?

  • Soll ich einfach alle Folgen bei Soundcloud oder YouTube hochladen?

  • Wie hole ich das beste aus einer bescheidenen Aufnahmequalität heraus?

    und so weiter und so fort…

Podcasten an sich macht mir sehr viel Spaß aber meistens habe ich keine Geduld mich um den restlichen Kram zu kümmern. In der Zeit könnte ich auch schreiben oder Aufnehmen.
Ideen zu einem neuen Blog-Look und einer Smartphone freundlichen Version hätte ich auch schon aber darum kümmere ich mich wenn die aktuellen Baustellen abgeschlossen sind. Die Ideen für ein neues Design sollen auch noch ein bisschen in meinem Köpfchen reifen.

Ich habe auch angefangen Gastartikel auf anderen Blogs zu schreiben. Dort kann ich mich sehr gut austoben, wenn ich über Themen schreiben möchte, die hier nicht hin gehören. Irgendwie muss ich diese Seiten hier auch mal reinwurschteln. Für andere Seiten schreiben geht mir momentan sogar am meisten ab also scheut euch nicht mich zu kontaktieren.

 


Über den Blog

Dieser Blog soll nicht als Werbetrommel für die neuesten Spiele gedacht sein.
Viel eher möchte ich mich hier mit Themen auseinander setzen, die den normalen 08/15 Spieler beschäftigen. Von allen Seiten hört man nur noch:

“Die Medienbranche  wächst! Das Games Genre ist so groß wie noch nie!“

Das liegt meiner Meinung nach daran, dass das Zocken ein Element der Popkultur geworden ist. Wir befinden uns zwischen den Entwicklungsstufen Web2.0 und dem Web3.0

Spiele erreichen nicht mehr nur die stereotypischen Kellerkinder, die sich mit Programmieren besser auskennen als mit zwischenmenschlichen Problemen. (Ich werde noch öfter mit Klischees um mich werfen also stellt euch nicht so an, heutzutage sind wir alle irgendwo Nerds #Yolo) Ich kenne Männer und Frauen jeder Altersklasse, die gerne zuhause, im Wohnzimmer an der Konsole- oder am PC zwischendrin mal zocken oder gerne auch mal ihren Feierabend so verbringen. Und genau diese Leute gehen auch ins Fitnessstudio, betrinken sich mit anderen “normalen” Leuten im Club, schauen sich mit ihren Partnern oder Freunden am Wochenende einen Kinofilm an usw.

Die Entwickler wollen mittlerweile auch GENAU diese Sorte von Spielern abholen. Deswegen sind Spiele heute auch eher interaktive Filme geworden bei denen man nicht nur mitfiebert, sondern mitten drin ist und die Handlung bestimmen kann.

Die  Schauspieler Willem Dafoe (u.a. bekannt aus Spider-Man3) und Ellen Page (u.a. Inception, X-Men) haben sich zuletzt digitalisieren lassen, um die Hauptrollen in dem Spiel “Beyond: Two Souls” zu spielen.

Der Blockbuster Titel GTA5 hat in den ersten 24 Stunden rund 800 Millionen Dollar umgesetzt.

Solche Trophäen könnte die Gaming Branche sich nicht in die Vitrine stellen, wenn sie es nicht schaffen würden Produkte für die breite Masse zu fertigen.

Im Prinzip ist das Zocken schon längst ein freizeitgesaltungs Element , wie jedes andere geworden. Menschen sind Zocker, obwohl sie es noch nicht einmal selbst wissen.  Es gibt Menschen die weniger Zeit in MMO’s verbringen als andere auf ihrem Handy Candycrush spielen.

Ich zähle mich selbst zu den Gelegenheitsspielern aber konsumiere fast ausschließlich neue Arten von Medien.

Statt normalen TV Sendern schaue ich YouTube. Dort Abonniere ich mir die Channel, die ich sehen kann, wann immer ich möchte und die Auswahl ist riesen groß! Dokus wann ich möchte, alte und neue Serien wann ich möchte oder Lets Play Videos von Spielen, die ich mir nicht gekauft habe weil gerade das Geld oder die Zeit zu knapp sind. Auch die “TV-Formate” ändern so langsam ihre Struktur. Nimmt man mal die Sendung “Game One” auf Viva und ihren YouTube Channel “RocketBeansTV” so sieht man eindeutig, dass Sie nicht nur für unterschiedliche Zielgruppen produzieren, sondern auch neue mediale Normen schaffen. Die meisten Menschen sind noch an dem Aufbau einer Sendung aus dem Fernsehn gewöhnt. Weswegen online Plattformen wahrscheinlich auch noch eher als der kleine Bruder vom TV angesehen werden.

Statt dem Spiegel lese ich mittlerweile zuerst die Gamestar und dort nicht mal unbedingt die News der Spielebranche sondern die Rubrik Technik oder allgemeines, weil mich Nachrichten über Edward Snowden, Vodafone und ihre Flatrate Affäre oder eben die neue Konsolen Generation mehr interessieren als Debatten über neue Rettungsschirme in Länder, die wir selbst in den finanziellen Ruin getrieben haben.
Kurz und knapp gesagt, in diesem Blog beschäftige ich mich mit Themen aus der digitalen Welt zu denen ich auch mal meinen Senf abgeben möchte.

 

 

Ich lade euch herzlichst ein, mich in diesem Blog zu begleiten.

Seht zu, wie dieser Blog wächst und gedeiht.

Ergötzt euch an dem Werdegang meiner Rechtschreibung.

Lasst euch unterhalten und vielleicht sogar bilden.

 

Willkommen auf RandomSpieler.

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