Über mich

Teilzeit Zocker, Vollzeit Gamesbranche.

RandomSpielerSo stelle ich mir idealerweise meine Zukunft vor. Wenn du hier einen Experten erwartest, dann warte mal lieber noch ein Weilchen und belustige dich an meiner Schreibe. ABER mich interessiert das Business der Videospiele und ihrer Industrie mitlehrweile mehr, als die Spiele an sich. Möglicherweise war es bei Dir genauso? Als ich noch ein kleiner Stoppelhopser war, sah ich meinen alten Herren gerne dabei zu, wie er Spiele wie Golden Axe, Galaga, Lost Eden oder Albion an unserem Familien-Amiga und später PC spielte. Ab und zu durfte ich auch mal selbst ran aber mein Vater war immer der Meinung, ich sollte lieber draußen spielen gehen und “richtige” Hobbies entwickeln. Was soll man schon mit Videospielen später vorweisen können, außer seinem Highscore? Wenn er doch nur geahnt hätte, was aus diesem großartigem Medium wird…

 

 


Für mich war allerdings der Käse erstmal gegessen. Ich ging raus, baute Buden und Baumhäuser im Wald, fuhr Rollerblades, alles was ein normaler Junge halt so macht. Ab und zu gab es allerdings Abweichungen von der Norm.

Wenn die anderen Kids Fußball spielten, malte ich zuhause lieber Comics von den Spielen, die ich nie stundenlang zocken durfte.

Ich war der Regisseur für meine bunte Sammlung an Actionfiguren, wenn sie für mich Hollywood Filme oder Geschichten von Spielen nachspielen sollten. Ich entwickelte mich daher zum Teilzeit Zocker.

Somit bekam ich nie wirklich etwas von der kulturellen Entwicklung von Videospielen mit. Da Games in meiner Familie nie wirklich als Kunstform oder lukrative Industrie mit “echten” Berufen verstanden wurden (1990-1995 war die berufliche Auswahl und Nachfrage bestimmt nicht nennenswert in Deutschland), blieb ein Spiel für mich auch immer eine Art mystisches Spielzeug.

“Videospiele müssen Hexenwerk sein! Das kann kein normaler Mensch produzieren!”

Mit diesem Satz im Hinterkopf war das Kapitel “Games als Beruf” für mich lange Zeit geschlossen. Ich kannte ja nicht mal jemanden der Mods entwickelt also musste programmieren schlichtweg Magie sein!

Gottseidank ist es nicht so und ich habe doch noch verstanden, dass hinter Videospielen eine komplette Industrie steckt, in der es auch noch eine riesen große Auswahl an Berufen gibt. Allerdings hatte und habe ich immer noch kein Schimmer von der Gamesbranche.

In meinen 29-Jahren habe ich wirklich eine Menge unterschiedlicher Leute kennengelernt aber für so gut wie alle ist die Gamesbranche etwas, dass irgendwo in einem Paralleluniversum existiert.

In Deutschland kommen die meisten Leute irgendwie nicht auf die Idee, ihre beruflichen Fähigkeiten in diesen Markt auszuüben.


Also dachte ich mir, ich betreibe mit diesem Blog einfach mal ein bisschen Aufklärungsarbeit. Ich dokumentiere wie ich mich über alles Mögliche informiere, wie ich mich im Bereich der Gamesbranche weiterbilde. Dieses mystische Paralleluniversum kann man verstehen und kennenlernen.

Und dabei nehme ich Dich einfach mit!

– Du hast auch kein Plan von irgendwelchen Entwicklungsprozessen?
– Du hast keine Ahnung wo man Gamedesign oder ähnliches lernt?
– Du kennst nicht mal die Auswahl an Berufsmöglichkeiten?
– Du kennst vielleicht ein paar Entwicklerstudios, hast aber kein Plan, ob dieses auch ein guter Arbeitgeber wäre?

Wie gesagt, so geht es den Meisten.

Ich schau mir News über genau diese Themen an. Allerdings möchte ich Dir nicht einfach ein Echo aus den Magazinen hinrotzen.

Du sollst Dir, genauso wie ich, eine Meinung zu einer Meldung machen. Meine “News” kommen bewusst immer etwas später heraus. Ich mir immer zuerst das Medienecho und verschiedene Stellungnahmen zu einem Thema durchlesen.

Manchmal gibt es auch interessante Dinge aus der Spielekultur, die Dir ein besseres Verständnis für den Markt geben… oder einfach unterhaltsam sind. Es geht letzten Endes sowieso nur um Spaß und Spiel.

Eventuell hast du auch „Irgendwas mit Medien“ studiert oder bist ein IT-Spezi. Warum solltest du für eine langweilige Lagerlogistik Software arbeiten, wenn Du doch auch für eine Firma arbeiten kannst, die genau das Spiel produzieren, womit du gerne deinen Feierabend auf der Couch genießt?

Dafür habe ich mit RandomSpieler angefangen.
Für den Weg eines Noobs zum Experten.

P.S. manchmal sehe ich auch einfach geile Meme Bilder im Netz und will die verbreiten!

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